VEREINSGESCHEHEN

Hier informieren wir sie in regelmäßigen Abständen über Aktionen, Ausflüge, Veranstaltungen und Feierlichkeiten rund um den Geschichtsverein Erlensee.
Besuchen Sie uns regelmäßig, um einen Einblick in unser Vereinsleben und die Aktivitäten unseres Vereins zu bekommen.

Keltenausstellung in der Wasserburg fand großes Interesse

Viele Bürger besuchten am vergangenen Sonntag das Heimatmuseum anlässlich der Veranstaltung „Tag des offenen Denkmals“. Besondere Aufmerksamkeit fand die von Herrn Bergmann von der Unteren Denkmalschutzbehörde und Herrn Prison vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen mit kurzen Ansprachen eröffnete Keltenausstellung. Viele interessante vom Grabungsteam der Firma Spau gefundene Waffen und Schmuckstücke konnten in drei Vitrinen bewundert werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch vier Informationstafeln die viel Wissenswertes über die Lebensgewohnheiten der Kelten liefern.
Bei wechselhaftem aber trockenem Wetter trafen sich die Mitglieder und Freunde des Vereins im gemütlich eingerichteten Innenhof der Wasserburg um in geselliger Runde über aktuelle Themen zu reden und Erinnerungen und Anekdoten aufleben zu lassen. Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Höhepunkt war die Kuchentheke mit über zwanzig von den Mitgliedern gebackenen Kuchen.
Auch die Möglichkeit das Heimatmuseum zu besichtigen wurde von den Gästen gerne angenommen.
Die Keltenausstellung kann in diesem Jahr noch am 2. Oktober von 14:00 -17:00 Uhr und im Rahmen des Weihnachtsmarktes in der Wasserburg besichtigt werden.
Die Ausstellung wird zwei Jahre im Heimatmuseum zu sehen sein.
Die Öffnungstermine für 2023 werden Ende des Jahres bekannt gegeben.
(Bilder der Veranstaltung befinden sich in der Bildergalerie)

Zum Stammtisch, am 28. August, fanden nur wenige Vereinsmitglieder den Weg in die Gaststätte „Aquarius“.
Nach der Eröffnung durch die
2. Vorsitzende, Waltraud Borngräber, wurden einige wichtige Vereinsthemen rege diskutiert.

30. Juli 2022:

Weitere Bilder in der Bildergalerie

Ende Juli lud der Geschichtsverein, nach zweijähriger Pause, zum ersten Grillnachmittag seit Beginn der Corona Bestimmungen ein.
Aufgrund von Renovierungsarbeiten in der Wasserburg fand das mittlerweile traditionelle Mitgliedertreffen in diesem Jahr im Calaminus-Park (Langendiebach) statt. Bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen folgten ca. neunzig Mitglieder, teils mit Familie, der Einladung.
Schon um 16.00 Uhr waren die meisten Tische und Bänke besetzt und im Schatten der Sonnenschirme ließ es sich gut aushalten. Groß war der Andrang als das Grillgut fertig war und das von Vereinsmitgliedern gespendete Salat-Buffet eröffnet wurde.
Dank den fleißigen Helfern verbrachten die Mitglieder einen schönen und geselligen Nachmittag. Erst gegen 20:00 Uhr löste sich die Gesellschaft langsam auf.

Am 16. und 17. Juli nahm der Geschichtsverein am Hof- und Gassenfest im Stadtteil Langendiebach teil. Gute Gespräche wurden mit den Bürgern geführt und die Publikationen des Vereins fanden großen Zuspruch.

Gedenkausstellung für Holocaust-Opfer im Heimatmuseum
Zur Erinnerung und zum Gedenken an die in der Zeit des Nationalsozialismus vertriebenen und ermordeten jüdischen Frauen, Kinder und Männer aus Erlensee fand kürzlich im Heimatmuseum der Wasserburg in Rückingen eine Gedenkausstellung statt.
Rund 50 Menschen, darunter Mitglieder der jüdischen Gemeinde Hanau, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik und der Kirche, folgten der Einladung. Niko Deeg, Vorsitzender der Jüdisch Chassidische Kultusgemeinde Breslev Deutschland (JCKBD), hielt eine Dankesrede.
Werner Borngräber vom Geschichtsverein erinnerte an die damaligen Ereignisse und schilderte den Anwesenden, darunter Bürgermeister Stefan Erb und Pfarrerin Ulrike Stellmacher, die Situation der jüdischen Bevölkerung in den heutigen Stadtteilen die damals noch eigenständige Gemeinden waren.
Borngräber war jahrelang in den Landes- und Dorfarchiven auf Spurensuche. Er zeichnet die Lebensbilder der aus Rückingen und Langendiebach stammenden jüdischen Menschen nach, sammelt zeitgenössische Fotos und Dokumente, die die zunehmende Ausgrenzung und Flucht, Verfolgung und Deportation zeigen.
Die entsprechenden Bildtafeln wurden von Sabine Jedele und einer Arbeitsgruppe des Geschichtsvereins zusammengestellt.
Niko Deeg sprach seinen besonderen Dank für die Organisation der Ausstellung aus, die den ermordeten und geflüchteten jüdischen Menschen gedachte. Das Heimatmuseum sei dafür der ideale Ort sowohl des Gedenkens der Opfer als auch adäquater Raum für die lebendige Erinnerung und den darauf resultierenden Kriterien künftigen Handelns.
Auf dem Bild von links: Mostafa Saroukh, Nicole Deeg, Niko Deeg, Werner Borngräber, Stefan Erb und Ulrike Stellmacher.

1942 – 2022: Heimatmuseum öffnet am 12. Juni mit Gedenkausstellung
Der Geschichtsverein Erlensee lädt am Sonntag, den 12. Juni 2022, um 14 Uhr zur Eröffnung einer Gedenkausstellung in der Remise im Hof der Wasserburg ein, die den 80. Jahrestag der Deportation jüdischer Mitbürger/innen aus Rückingen und Langendiebach thematisiert. Das Heimatmuseum mit der Ausstellung „50 Jahre Erlensee“ ist ebenfalls von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei.

15. März 2022:
Jahreshauptversammlung des Geschichtsverein Erlensee e.V.

Die Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins Erlensee war zur Freude des Vorstands trotz Corona Regelungen sehr gut besucht. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder stand die Ehrung langjähriger Mitglieder auf der Tagesordnung. Für 25 jährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt Annette Lukas, Werner Erdt, Jörg Hofmann, Werner Stahl und Gerald Paech. Leider konnten nicht alle Jubilare anwesend sein. Die zweite Vorsitzende Waltraud Borngräber ließ in ihrem Jahresbericht noch einmal die wegen der Pandemie stark reduzierten Vereinsaktivitäten Revue passieren, unter denen das Buch „50 Jahre Erlensee“ von Erwin Hirchenhain ein besonderer Höhepunkt war. Gleich mehrere Projekte gelangten unter dem scheidenden 1. Vorsitzenden Sören Wörner zum erfolgreichen Abschluss. Wörner hat Ende vorigen Jahres sein Amt niedergelegt. Der Vorstand bedauert diesen Schritt sehr, aber aus beruflicher Sicht konnte Wörner dieses Amt zeitlich nicht mehr ausüben. Bis zu den Neuwahlen im nächsten Jahr übernimmt Waltraud Borngräber den Vereinsvorsitz.

Ehrung langjähriger Mitglieder durch Waltraud Borngräber

Dem Bericht der Vorsitzenden folgte der Kassenbericht. Rolf Frischkorn informierte ausführlich über Einnahmen und Ausgaben und konnte eine positive Finanzlage des Vereins feststellen. Der Revisor Gerhard Birkenstock bescheinigte dem Kassenverwalter eine tadellose Buchführung und Kassenverwaltung. Seinem Antrag auf Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstands wurde einstimmig entsprochen. Als neuer Revisor wurde Harald Lein für den turnusgemäß ausgeschiedenen 1. Kassenrevisor gewählt. Da der traditionell von den Mitgliedern per Abstimmung beschlossene Jahresausflug im Jahr 2020 ausfallen musste, wird dieser nun nachgeholt. Die Mehrheit entschied sich für Rotenburg an der Fulda. Die vom Vorstand für das laufende Jahr geplanten Veranstaltungen wurden vorgestellt, unter ihnen die Ankündigung der Keltenausstellung mit archäologischen Funden aus Erlensee in der Wasserburg. Zum Schluss dankte die Vorsitzende sehr vielen Mitgliedern, die an verschiedenen Stellen im Vereinsleben wichtige Aufgaben übernehmen und dadurch einen entscheidenden Beitrag für eine erfolgreiche Vereinsarbeit leisten.

9.4.2021
Die beiden Infotafeln über das „KZ-Außenlager Hinzert“ sind an der Brücke beim Busunternehmen Rack und an der Zufahrtsstraße zum THW vom Bauhof aufgestellt worden. Unter Beisein von Herrn Amberg (Bauamt der Stadt Erlensee), der 2. Vorsitzenden des Geschichtsvereins Erlensee Waltraud Borngräber und den Initiatoren (siehe Bild) Sören Wörner, Werner Borngräber und Horst Dietrich wurden die Tafeln heute offiziell vorgestellt.

Der Geschichtsverein Hanau hat ein Heft über die Ausgrabungen in der ev. Pfarrkirche von Erlensee-Langendiebach herausgegeben. Es ist beim PBS Shop Holger Mayer, Langendiebacher Straße 62, für 10€ erhältlich.

Erwin Hirchenhain
Sein Buch „50 Jahre Erlensee“ findet großes Interesse bei den Erlenseer Bürgern.

18.11.2020:
Nachdem das vom Geschichtsverein Erlensee herausgegebene Buch „50 Jahre Erlensee“ innerhalb von zwei Wochen verkauft war und weiterhin eine starke Nachfrage besteht, hat sich der Vorstand zu einer zweiten Auflage entschlossen. Das Buch kann voraussichtlich ab Mitte Dezember bei den bekannten Verkaufsstellen (siehe unten) für 12 € wieder erworben werden.

19.10.2020:
Erwin Hirchenhain veröffentlicht das Buch
„50 Jahre Erlensee“

Das kurzweilige Buch berichtet über das umfangreiche gesellschaftliche Leben in diesem Zeitraum.
Bei folgenden Verkaufsstellen ist das Buch für 12€ erhältlich:
Radio Gasche, Ringgraben 2
PBS Shop Holger Mayer, Langendiebacher Straße 62
Stadtbücherei, Konrad-Adenauer-Straße
Bäckerei Bretag, Friedrich-Ebert-Strasse 5

Das Buch ist auch im Schreibwarengeschäft Mayer (Langendiebacher Straße 62) erhältlich!
31.Juli 2020:
DEr Geschichtsverein hat ein neues Vereinswappen.
Wir danken Wolfgang Racek für sein Engagement!
25.Juli 2020:
Vereinsmitglieder haben die Grabsteine der gefallenen Soldaten auf dem Rückinger Friedhof gereinigt.

12.März 2020:
Der Geschichtsverein Erlensee hat einen neuen Vorstand

Der neue Vorstand: Werner Erdt, Waltraud Borngräber, Rolf Frischkorn, Sören Wörner, Heidi Gasche und Jörg Hofmann. Auf dem Bild fehlt Museumswart Horst Dietrich.

Der Geschichtsverein Erlensee hat einen neuen Vorsitzenden. Sören Wörner, der seit 2013 dabei ist, folgt Erwin Hirchenhain, der das Amt nach 12 Jahren niederlegt.
Bei der Jahreshauptversammlung des Geschichtsvereins Erlensee am 12. März wurde ein Wechsel vollzogen: Erwin Hirchenhain trat nicht mehr als Vorsitzender an, Sören Wörner wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Nach zwölf Jahren gab er den Vorsitz des Geschichtsvereins ab. „Mit schwerem Herzen“, so ließ Rolf Frischkorn stellvertretend für den Vorstand in seiner Laudatio und Verabschiedung erkennen, müsse man ihn nun ziehen lassen. Er betonte aber, dass der Geschichtsverein auf ihn – der für seine große Hingabe, vor allem aber wegen seiner herausragenden Persönlichkeit geschätzt wird – nicht ganz verzichten müsse.
Die Versammlung – 46 Mitglieder saßen im kleinen Saal der Erlenhalle – würdigte die Arbeit des bisherigen Vorsitzenden mit großem Beifall. In einer Phase der Konsolidierung habe er in herausragender Weise den Geschichtsverein geführt. So wuchs die Zahl der Mitglieder um über einhundertzwanzig Personen auf derzeit 225 Mitglieder an. Dass die Arbeit des Vereins einen erstklassigen Ruf genieße, sei vor allem seinem überdurchschnittlichen Engagement und seiner allseits besonderen Wertschätzung zu verdanken.
Klaus Dulinski trat gleichfalls nicht mehr zur Wahl an. Ihm gebührt großer Dank für seine ebenfalls langjährigen Verdienste um den Geschichtsverein. Nicht zuletzt als Ausrichter hat er seine Arbeitskraft voll in den Verein gesteckt. Jörg Hofmann verlässt den geschäftsführenden Vorstand und übernimmt das Amt des Schriftführers. Werner Erdt, der die Protokolle über viele Jahre geführt hat, wechselt als 2. Beisitzer auf den Platz von Dulinski. Zum neuen Museumswart wurde Horst Dietrich gewählt, der wegen einer privaten Verpflichtung nicht vor Ort sein konnte. Dietrich stärkt seit längerem den Vorstand, indem er unter anderem die Internetpräsenz des Vereins betreut. Weiterhin bestätigte Wahlleiter Herbert Horst und seine Assistentin Ursula Sauer die bisherigen, aber neu gewählten Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern: Rolf Frischkorn als Schatzmeister, Heidi Gasche als 1. Beisitzerin und Waltraud Borngräber als 2. Vorsitzende.
Die Revisorin Julia Schumacher bescheinigte zuvor der Kassenverwaltung eine einwandfreie Buchführung und ihr Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters und des gesamten Vorstands wurde einstimmig angenommen. Als neue Revisorin wurde Sabine Keim gewählt.

Jahresausflug wegen Coronavirus abgesagt
Im Anschluss der Vorstandswahl stimmte die Versammlung über das Ziel des Jahresausflugs ab. Werner Hercher stellte als Sprecher der AG Fahrten drei Vorschläge vor. Die Mehrheit entschied sich für Rotenburg an der Fulda. Aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus und der Atemwegserkrankung COVID19 ist der geplante Jahresausflug am 17. Mai nun abgesagt. Mit dieser Entscheidung folgt der Geschichtsverein den öffentlichen Empfehlungen. Alle Veranstaltungen bis einschließlich Ende April finden nicht statt. Über weitere gegebenenfalls notwendige Absagen ab Mai entscheidet der Vorstand zeitnah und informiert die Mitglieder.

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