Chronik von 2018-2023

2018


Im Juni wurde im Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“ das 40jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Eine Ausstellung im Foyer zeigte Höhepunkte aus der Vereinsgeschichte.

Ehrung der Jubilare

Weinheim war das diesjährige Ziel des Jahresausfluges. Eine lebendige, anschauliche mit vielen Anekdoten gewürzte Stadtführung erwartete die Mitreisenden. Nach dem Mittagessen fuhren einige Mitreisende zur Wachenburg, um dort den herrlichen Blick auf den Rhein zu genießen. Andere suchten den bekannten Hermannshof auf. Ein sehenswerter Schaugarten für Stauden und teils exotische Bäume wie z. B. den Riesenmammutbaum

Längst ein Ritual, der Grillnachmittag Ende Juli.

Restaurierung altes Kirchenkreuz.

Fahrt der AG Militär zum Uniform- Museum, Mainz.

Der Besuch zum Tag des offenen Denkmals war zufriedenstellen aber nicht so gut wie in den vergangenen Jahren. Die Strecke „Kinzigrad Total“ führt nun nicht mehr an der Wasserburg vorbei.

Halbtagesausflug nach Wilhelmsbad mit Führung durch das historische Karussell.

Anbringen der Tafeln mit den Namen der hiesigen Opfer aus den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts auf den Friedhöfen Langendiebach und Rückingen.

Fertigstellung eines Grenzsteinpfades als Erweiterung des Heimatmuseums im Außenbereich an der Rückseite der Scheune Wasserburg (Foto unten).

In der Reihe „Geschichtsblätter aus Erlensee“ erschien Heft 9 über den „Fliegerhorst Langendiebach“.

Die AG Militärgeschichte traf sich zweimal im Monat. Im Herbst reinigten sie die Kriegsgräber. Auch die AG Sütterlin war aktiv. Nach wie vor gut besucht sind die Führungen eines Vereinsmitgliedes über den ehemaligen Fliegerhorst/Außenlager Hinzert und die beiden Stammtische.

Vortrag über die Schicksale jüdischer Mitbürger in Langendiebach und Rückingen.

Die Aktivitäten in diesem Jahr endeten mit der Öffnung des Heimatmuseums anlässlich des Weihnachtsmarktes.

2019

Das Vereinsjahr begann mit einem Vortrag von Dr. Günther Seidenschwann über die Geschichte der Entwicklung geologischer Formationen vor Millionen von Jahren.

Im April folgte ein Bildervortrag mit Fotos von Langendiebach und Rückingen aus den letzten Jahrzehnten.

Bei schönstem Frühlingswetter war Heilbronn das Ziel des Jahresausfluges. Viele Mitreisende nutzten den Ausflug zum Besuch der Bundesgartenschau.

Teilnahme am Hof- und Gassenfest in Langendiebach

Vortrag „Widerstand vor Ort in der Hitlerdiktatur“ aus Anlass der 75. Wiederkehr des Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944.

Im Sommer /Herbst Grillnachmittag und Tag des offenen Denkmals.

Im Herbst Einweihung der Ruffener Grabsäule nach ihrer Restaurierung und dem Aufstellen einer Tafel mit entsprechenden Erklärungen auf dem Langendiebacher alten Friedhof (Foto unten).

Für die Lagerung von Exponaten stellt die Stadt dem Verein Räume im früheren Rückinger Rathaus/Mittelgasse zur Verfügung.

Friedberg, Ziel des Halbtagausfluges. Seine Sehenswürdigkeiten überraschten einige Teilnehmer. Besonders das tief im Erdreich liegende jüdische Bad, die Mikwe, war bzw. ist eine Attraktion.

100 Jahre Frauenwahlrecht, Referentin Frau Piro-Klein.

Weitere Aktivitäten: Führungen über den ehemaligen Fliegerhorst/Außenlager Hinzert, Treffen der AG Sütterlin, der AG Militär, Reinigung der Kriegsgräber, die beiden Stammtische.

2020

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Unser langjähriger erste Vorsitzende Erwin Hirchenhain legte sein Amt aus Altersgründen nieder. Sören Wörner übernahm den ersten Vorsitz.

Corona bedingt wurden ab Ende März alle geplanten Veranstaltungen abgesagt.

Anlässlich des Jubiläumjahres „50 Jahre Erlensee“ veröffentlich der Verein ein Buch über den Zusammenschluss der Gemeinden Langendiebach und Rückingen und die weitere Entwicklung der Gemeinde bis zur heutigen Stadt.

Als Außenveranstaltung konnten weiterhin Führungen kleiner Gruppen auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes, dem ehemaligen „Außenlager Hinzert“ sowie dem jüdischen Friedhof Rückingen stattfinden.

Bei Niedrigwasser befreiten Mitglieder mit Hilfe von Kindern und der Rückinger Feuerwehr die Kinzig im Bereich der Wasserburg von Unrat.

Ausflug der AG Militär nach Point Alpha.

Reinigung der Kriegsgräber auf dem alten Langendiebacher Friedhof.

2021

Aufgrund der Corona Bestimmungen weiterhin keine Veranstaltungen. Nur wenige vereinsinterne Treffen fanden statt.

Das Lager im Fliegerhorst wurde geräumt. Die Objektsammlung wurde aufgelöst. Teile übernahm die Stiftung Point Alpha. Die AG Militärgeschichte sichtete die Akten. Das Fliegerhorst-Archiv wurde in das neue Depot Waldsiedlung überführt

Aufstellung zweier neuer Schautafeln („Auf dem Hessel“ und Zufahrtsstraße THW) mit Hilfe des Bauhofes.

Die AG Militärgeschichte veranlasste mit Hilfe des Bauhofs die Wiederinstandsetzung des Grabes eines islamischen Weltkriegsteilnehmers. Daraus entstanden gute Kontakte zur hiesigen DITIB Gemeinde.

Zwei Vorstandsmitglieder der DITIB-Gemeinde mit Waltraud Borngräber und anwesenden Kindern

Führungen ehemaliger Fliegerhorst/ Außenlager Hinzert.

2022

Erstmals erfolgten wieder einige Veranstaltungen. So auch der Jahresausflug nach Rotenburg an der Fulda.

Das Heimatmuseum öffnete mit der Sonderausstellung „50 Jahre Erlensee“ über Werdegang der Gemeinde bis zur heutigen Stadt.

Ab Mai wurde das Scheunendach in der Wasserburg repariert. Die Exponate vom Scheunenboden lagerten solange in Containern. Mitglieder behandelten sie in dieser Zeit gegen Holzwurmbefall.

Eine kleine Tages-Ausstellung (Foto unten) mit Vortrag im Juni über jüdische Mitbürger welche vor 80 Jahren deportiert wurden. Viele Besucher waren anwesend, wie der Vorsitzende der Jüdischen Chassidischen Kulturgemeinde Breslev. Die Ausstellung wurde anschließend für weitere 6 Wochen im Rathaus gezeigt. Als Begleitheft erschien in der Reihe „Erlenseer Geschichtsblätter“ das Sonderheft „80. Jahrestag der Deportation jüdischer Männer, Frauen und Kinder aus Langendiebach und Rückingen“.

Erwin Hirchenhain, Christoph Degen, Waltraud Borngräber, Sabine Jedele, Birgit Reuhl

Die AG „Sütterlin“ führte eine Schulung zum Lesen der Deutschen Schreibschrift durch. Leider nahmen nur zwei Mitglieder daran teil.

Ausflug der AG Militär zum militärischem Bunkergürtel „Kleine Siegfriedlinie“.

Beteiligung am Hof und Gassenfest, Stadtteil Langediebach.

Aufgrund der noch andauernden Gebäudearbeiten auf dem Wasserburggelände wurde der Grillnachmittag in den Calaminuspark verlegt. So gab es nach zweijähriger Pause wieder ein gemütliches Treffen (Foto unten).  

Am Tag des offenen Denkmals: Eröffnung einer kleinen Sonderausstellung über das Leben und Wirken der Kelten mit Funden aus der Grabung am „Kreuzweg“.

Obernburg, Ziel des Halbtagesausflug. Die Teilnehmer erwartete eine ausführliche Stadtführung mit Schwerpunkt Obernburgs römische Geschichte.

Zum festen Bestandteil im Vereinsleben gehören inzwischen die zahlreichen Führungen Fliegerhorst/Außenlager Hinzert, dem jüdischen Friedhof in Rückingen. und beide Stammtische.

2023

Bei den Vorstandesneuwahlen wurde unsere langjährige zweite Vorsitzende Waltraud Borngräber zu ersten Vorsitzenden gewählt.

Mit den im Römerraum ausgestellten Funden aus der Keltenzeit und dem im Obergeschoss gezeigten Unterrichtsmaterial aus der Rückinger Schule zu den verschiedensten Themen begann das Museumsjahr.

Alsfeld, Ziel des Jahresausfluges. Dort wurden die vielen aufwendig restaurierten Fachwerkhäuser bestaunt. Am Ende der Führungen gemütliches Beisammensein beim Mittagessen. Danach konnte noch die Stadt erkundet werden. Alles in Allem ein gelungener Tag, da waren sich die Teilnehmer einig.

Highlight zur Museumsöffnung im Juni. Mit einer kleinen Feier wurde an die Ankunft von J. F. Kennedy auf dem Langendiebacher Fliegerhorst 1963 erinnert. Eine Bilderausstellung mit Info-Tafeln, ein Wachhäuschen, Uniformen, Oldtimer aus dieser Zeit, kulinarische Genüsse wie Zuckerwatte und Popcorn und einiges mehr begleiteten die Ausstellung. Für jeden war etwas dabei.

Beate Fax, Jim Meli, Steven Swaller, Werner und Waltraud Borngräber, Wilhelm Lukas

850 Jahre Rückingen und 775 Jahre Wasserburg. Daran erinnnerte eine kleine Ausstellung am Tag des offenen Denkmals .Sie konnte anschließend bis November im Foyer des Rathauses besichtigt werden.

Beteiligung mit Informationstafeln zur Ausstellung „Pinot“ in Hanau über „Jüdisches Leben“ von Nico Deeg.

Dr. Waltraud Richter-Greupner erstellte ein kindgerechtes Leseheft über die Erlenseer Geschichte aus, den vom Verein bereitstellten, Daten und Fakten. Im September wurden 200 Exemplare den drei Grundschulen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ziel des Halbtagesausfluges war Meerholz. Informativ, gespickt mit Anektoden, führte  der 1.Vorsitzende vom Geschichtsverein Meerholz durch den Gelnhäuser Stadtteil. Beeindruckend der schöne Schlossgarten mit seinem Blick auf Gelnhausen. Abschließen Besichtigung des Heimatmuseums und des alten Friedhofs.

Im Schlosspark von Meerholz

Zum 85. Jahrestag der Reichsprogromnacht  zeigte der Verein die Ausstellung „Sie waren unsere Nachbarn“ im Rathausfoyer.

Nicht zu vergessen die jährlich wiederkehrenden Aktivitäten: Der Grillnachmittag, die beiden Stammtische, die Treffen der AG Militär und AG Sütterlin, die Reinigung der Kriegsgräber, Führungen im Museum, im Fliegerhorst/Außenlager Hinzert und über den jüdischen Friedhof Rückingen.

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