Die Rückinger Kirchen

Die evangelische Kirche in Rückingen

Die alte Kapelle in Rückingen

Die katholische Kirche in Rückingen



Die evangelische Kirche in Rückingen

Alte Kapelle am Schlösschen in Rückingen

Die heutige evangelische Kirche Rückingen hatte eine im Jahre 1912 abgebrochene kleine Vorläuferkirche. Nähere Informationen zu dieser haben wir unten aufgeführt.
Im Laufe der Zeit wurde die alte Kirche immer reparaturanfälliger, außerdem reichten ihre etwa 220 Sitzplätze für die damals schnell anwachsende Gemeinde längst nicht mehr aus. Am 16. März 1892 beschloss deshalb der Kirchenvorstand den Bau einer größeren Kirche. Es dauerte allerdings noch einige Jahre bis endlich mit dem Bau angefangen werden konnte. Inzwischen war im Jahre 1895 Pfarrer Gottfried Schlicht in Rückingen als Gemeindepfarrer eingeführt worden. In seiner Chronik notierte er, dass im Frühjahr 1899 unter Vorsitz des Hanauer Landrats v. Schenk eine Sitzung der Gemeindevertretung und des Presbyteriums stattfand, wobei „nochmals und endgültig die bereits früher bewilligten Geldleistungen sowie die Bauplatzfrage festgestellt und bestätigt wurden.“

Grundsteinlegung und Baubeginn

Im August des gleichen Jahres wurde das an dem vorgesehenen Bauplatz stehende alte Pfarrhaus abgerissen und am 30. Oktober 1899 konnte mit dem Kirchenbau begonnen werden.
Die feierliche Grundsteinlegung fand am 10. Juni 1900 unter großer Beteiligung der Gemeinde und vieler Ehrengäste innerhalb der bereits schon ziemlich hoch gezogenen Mauern des Kirchenschiffes statt.

In Grundstein eingelegte Pergamenturkunde

evangelische Kirche in Rückingen

Aus der in der Chronik im Wortlaut zitierten Pergamenturkunde der Grundsteinlegung sind einige Einzelheiten über den Kirchenbau zu erfahren. So etwa, dass der Vorentwurf für die Kirche im neogotischen Stil vom Königlichen Kreisbauinspektor Becker stamme, die Turmhöhe exakt 38,65 Meter betragen werde und im Kirchenschiff 644 Sitzplätze eingeplant seien. 100.000 Mark würde der Bau kosten; 14.000 Mark mehr als ursprünglich vorgesehen. Finanziert werde der Bau von einem Baufond in Höhe von 20.000 Mark, der Kirchenkollekte von 5.000 Mark und einem „Allerhöchsten Gnadengeschenk“ von 20.000 Mark.

Turmknopf und erste Glocken werden angebracht

Am 22. August 1900 wurde an der Turmspitze der Turmknopf aus Kupfer befestigt, in dem weitere Mitteilungen über den Bau der Kirche eingelegt waren.

Am 24. Dezember kamen die neuen Glocken im Rückinger Kleinbahnhof an. Zwischen den Jahren wurden sie auf den Turm hochgezogen und aufgehängt. Nach einem Probeläuten schwiegen dann die Glocken bis zur Einweihung der Kirche.

Einweihung der neuen evangelischen Kirche

Die Einweihung der neuen evangelischen Kirche fand am 8. September 1901 statt. „Ein seltenes, von herrlichstem Herbstwetter begünstigtes Fest feierte gestern unser mit Kränzen und Fahnen prächtig geschmückter Ort; ein seltenes Fest, nämlich die Einweihung unseres neuen Gotteshauses“, so beginnt ein zeitgenössischer Bericht über die Einweihungsfeierlichkeiten. Um 14.30 Uhr setzte sich unter dem Geläute der alten Kirche vom damaligen Pfarrhaus im Stichelsweg aus der Festzug zur alten Kirche am „Schlösschen“ in Bewegung. Dieser wurde eröffnet von der Schuljugend, dann folgten, nach einem Bericht des Hanauer Anzeigers, „Bauleitung und Bauleute, Generalsuperintendent Pfeifer und diejenigen Geistlichen und Kirchenältesten welche die heiligen Geräte trugen, Konsistorialpräsident v. Altenbockum und Vertreter der Behörden, als Vertreter des verhinderten Kgl. Landrats zu Hanau, Regierungs-Assesor Valentiner, etwa 20 Geistliche im Ornat, Gemeindeverordnete der Kirchengemeinde, die Vertretung der bürgerlichen Gemeinde, Damen und Herren.“

Nach einer Abschiedsfeier in der alten Kirche bewegte sich der Festzug von dort aus, nun unter dem Geläut der neuen Kirche, zu dieser hin. Vor der neuen Kirche sang dann der Schülerchor „Tut mir auf die schöne Pforte.“ Danach überreichte Baurat Becker dem Generalsuperintendenten den Kirchenschlüssel, der ihn Pfarrer Schlicht übergab. Mit den Bibelworten: „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“, öffnete dieser die Kirche. Nach dem Einzug der Festgemeinde fand in der Kirche deren Einweihung durch Generalsuperintendent Pfeiffer und einem Gottesdienst statt.

Die Orgel wird geliefert

Mit der Lieferung der Orgel und deren Indienststellung am Palmsonntag, den 23. März 1902, war der Kirchenneubau vollendet. Gebaut wurde die Orgel von der Firma Ratzmann in Gelnhausen.

Auswirkungen des ersten Weltkriegs

Während des 1. Weltkriegs wurden im Jahre 1917 insgesamt 42 Orgelpfeifen und zwei Glocken ausgebaut, nur eine Glocke blieb der Kirche erhalten. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges mussten in den ersten Dezemberwochen des Jahres 1918 die Bänke aus dem Kirchenschiff für die Unterbringung durchziehender deutscher Truppen entfernt werden; zweimal wurde die Kirche dafür genutzt.

Pfarrer Heinrich Möller

Am 7. April 1929 fand die Einführung von Pfarrer Heinrich Möller in sein Amt als neuer Pfarrer von Rückingen statt. Noch im gleichen Monat führte er den Kindergottesdienst ein, der damals regelmäßig von 70 bis 80 Kinder besucht wurde. In diesem Jahr wurden auch zwei neue Glocken beschafft, so dass nun das Geläut wieder aus drei Glocken bestand.

Pfarrer Heinrich Karl Emil Hoffman

Am 7. Februar 1937 übernahm Pfarrer Heinrich Karl Emil Hoffmann die Gemeinde. Er blieb Pfarrer bis Ende Dezember 1945, wo er sich in den Ruhestand verabschiedete.

Auswirkungen des 2. Weltkriegs

Gegen Ende des 2. Weltkrieges bekam der Kirchenbau erneut die Folgen des Krieges zu spüren. Am 26. März 1945, als die Amerikaner bei Großauheim standen, hisste Pfarrer Hoffmann auf dem Kirchturm eine weiße Fahne. Die Einwohner taten es ihm gleich, und hingen ebenfalls weiße Laken aus den Fenstern ihrer Häuser. Ein deutscher Offizier ließ die weiße Fahne wieder vom Turm herunterholen und Pfarrer Hoffmann vorübergehend verhaften. Dieser musste daraufhin durch den Ort gehen und die Bewohner auffordern, ihre weißen Fahnen wieder abzunehmen. Drei Tage später, am Morgen des 29. März’, setzten die amerikanischen Truppen zum Angriff auf Rückingen an und schossen mit Panzern auf den Ort. Pfarrer Hoffmann schrieb darüber in der Chronik: „Am meisten gelitten hat der Kirchturm. Wohl ein Dutzend Einschläge erhielt unser Gotteshaus. Die Uhr ist völlig zerstört.“ Ein Zeitzeuge, der auf dem Turm Maschinengewehrhülsen fand, geht davon aus, dass dort während des Angriffs eine deutsche Maschinengewehrstellung gestanden hatte. Bis in die Mittagszeit hinein dauerten die Kämpfe an, wobei auf deutscher Seite viele Soldaten zu Tode kamen. Die Gefallenen wurden auf den Friedhöfen in Rückingen und Langendiebach bestattet.

Katholische Kirche wird benötigt

Nach dem Krieg kamen viele Heimatvertriebene nach Rückingen, die meist katholischer Konfession waren. Die Evangelische Kirchengemeinde stellte ihnen für ihre Gottesdienste die Kirche zur Verfügung, die in der Regel sonntags vor den evangelischen Gottesdiensten abgehalten wurden. Erst 1958 wurde die hiesige katholische Kirche eingeweiht. Weitere Informationen zu dieser finden Sie ebenfalls in den nachfolgenden Ausführungen zur katholischen Christkönigskirche in Rückingen.

Rückinger Pfarrer der Nachkriegszeit

1946 kam für fünf Jahre Pfarrer Friedo Jung nach Rückingen. Unter seiner Amtszeit wurde das Kirchendach neu eingedeckt und Kriegsschäden beseitigt. Von 1951 bis 1957 begleitete Pfarrer Hans Wanjura die Pfarrstelle. Ihm folgte 1958 Pfarrer Werner Sönning, der 35 Jahren lang bis 1994 in Rückingen den Gottesdienst versah.

Reparatur des Kirchengebäudes/Kirchturms

Erst nach der Währungsreform im Juni 1948 konnte mit der Reparatur des Kirchengebäudes begonnen werden. Zunächst hatte die Kirchengemeinde auf eigene Kosten das Dach der Kirche und die Fenster wieder in Ordnung bringen lassen. Danach folgte die von der Gemeinde Rückingen finanzierte Reparatur des Kirchturms.
Auf diesem Bild von der Glockeneinholung im Jahre 1954 sieht man deutlich, welche Stellen des Kirchturms ausgebessert wurden.

Verhandlungen um ein neues Glockengeläut

1952 war eine neue Heizung in der Kirche eingebaut worden, aber immer noch hing nur eine Glocke im Kirchturm, weil im 2. Weltkrieg wieder zwei Glocken aus dem Turm geholt worden waren. Für den Kauf eines neuen Glockengeläutes wurde ein Glockenausschuss gebildet, dessen Mitglieder aus allen Berufen und Ständen des Ortes kamen.

Anschaffung der neuen Glocken

Glockengießerei in Heidelberg

Im April 1954 wurden die neuen Glocken, die bei der Glockengießerei Schilling in Heidelberg in Auftrag gegeben worden waren, unter großer Beteiligung der Bevölkerung und der örtlichen Chöre (Schulchor, Volkschor, Sängerlust und Kirchenchor) eingeweiht. Das Geld für die Glocken kam hauptsächlich von Geldsammlungen und einem Benefizkonzert des Rückinger Volkschors.

Vollautomatisches elektronisches Uhrenwerk

Umfangreiche Renovierungsarbeiten folgten 1963 bis 1965, wobei der heutige Eingang der Kirche entstand. Ende 1979 erhielt die Kirchturmuhr ein vollautomatisches elektrisches Uhrwerk, nachdem schon 1966 die alte mechanische Uhr elektrifiziert worden war. Bis dahin hatten wohl wöchentlich Gemeindearbeiter die Kirchturmuhr aufziehen müssen.

Erneuerung des Innenanstrichs

Innenanstrich im Jahre 1964

Ab Ende Oktober des Jahres 1984 wurde der Innenanstrich der Kirche von der Erlenseer Weißbinderfirma Born erneuert, die Bauleitung hatte das Kirchenvorstandsmitglied Richard Becker ehrenamtlich übernommen.
Ab 4. November mussten die Gottesdienste in das Gemeindehaus verlegt werden, erst am Totensonntag konnte die Kirche wieder in Benutzung genommen werden.

Eingang der Kirche wird verlegt

Alter Eingang direkt an der Straße

Am 30. April 1963 beschloss der Kirchenvorstand die Renovierung der Kirche, und die entsprechenden Planungen und Verhandlungen begannen. Da in den Monaten Juli/August 1963 die Hauptstraße von Rückingen ausgebaut wurde, musste der alte Zaun um die Kirche entfernt werden, und vor allem musste ein neuer Eingang für die Kirche geplant und geschaffen werden, denn der alte Turmeingang führte nun fast direkt auf die Straße. Ab Januar 1964 begannen die Arbeiten in der Kirche, die unter der Leitung des ortsansässigen Architekten Friedrich Bott standen.
Bereits im März dieses Jahres war das Kirchenschiff neu verfugt worden, und im Juli ließ die politische Gemeinde den Turm neu verfugen, die Schalllöcher erneuern und neue Zifferblätter für die Uhr anbringen. Wenn auch die Kirche noch nicht vollständig fertiggestellt war, so konnte diese ab Heiligabend 1964 für die Gottesdienste in der Weihnachtszeit vorübergehend genutzt werden. Ab Anfang Januar wurden die Arbeiten in der Kirche wieder aufgenommen.
Am 14. März 1965 konnte die Kirche mit einem Festgottesdienst am Nachmittag um 14.30 Uhr in Anwesenheit von dem damaligen Propst Martiny/Hanau und Dekan Schneider/Langenselbold wieder ihrer Bestimmung übergeben werden.

Umgestaltung des Kirchplatzes

Im Spätsommer 1989 begann die Gemeinde Erlensee mit der Umgestaltung der Hauptstraße. Der Platz um die Kirche wurde durch die Aufpflasterung vollständig neu gestaltet. Am Sonntag, dem 29. Oktober, konnte nach einem Festgottesdienst der Kirchplatz durch den damaligen 1. Beigeordneten Heinz Schäfer in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Erich Wörner feierlich eröffnet werden. Der Obst und Gartenbauverein Rückingen pflanzte auf dem neuen Kirchplatz eine Kastanie.
Es schloss sich ein 1. Kirchplatzfest an, das von rund 1000 Menschen im Laufe des Nachmittags besucht wurde. Wegen der überaus guten Annahme des Kirchplatzfestes bei den Einwohnern kamen Kirchenvorstand und Rückinger Vereine überein, das Kirchplatzfest nun regelmäßig zur Rückinger Nachkerb im September zu feiern. Diese Tradition wird bis heute nicht gebrochen.

Umgestaltung des Kirchplatzes

Im Spätsommer 1989 begann die Gemeinde Erlensee mit der Umgestaltung der Hauptstraße des Ortsteils Rückingen an der Kirche. Der Bereich um die Kirche wurde durch die Aufpflasterung vollständig neu gestaltet. Am Sonntag, dem 29. Oktober, konnte nach einem Festgottesdienst der Kirchplatz durch den damaligen 1. Beigeordneten Heinz Schäfer in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Wörner feierlich eröffnet werden. Der Obst- und Gartenbauverein Rückingen pflanzte auf dem neuen Kirchplatz eine Kastanie. Nach einer kurzen Ansprache von Pfr. Sönning endete die Eröffnungsfeier, die vom Volkschor Rückingen; dem Posaunenchor und durch Liederdarbietungen der Mini-Club-Kinder mitgestaltet wurde.
Es schloss sich ein 1. Kirchplatzfest an, das von rund 1000 Menschen im Laufe des Nachmittags besucht wurde. Das Festzelt war ständig besetzt, der Elternkreis der Kirchengemeinde verkaufte Speisen, die Junge Kantorei bot Waffeln an, die Jugendarbeit verkaufte selbst hergestellte Pizza. Ein Flohmarkt, Kinderspielmöglichkeiten, Kutschenfahrten und ein volkstümliches Konzert des Blasorchesters der Turngemeinde rundete das Programm des ersten Kirchplatzfestes ab. Wegen der überaus guten Annahme des Kirchplatzfestes bei den Einwohnern kamen Kirchenvorstand und Rückinger Vereine überein, das Kirchplatzfest nun regelmäßig zur Rückinger Nachkerb im September zu feiern. Diese Tradition wird bis heute nicht gebrochen.
Ebenfalls mit großer Anteilnahme der Bevölkerung findet jedes Jahr ein Weihnachtsmarkt auf dem Rückinger Kirchplatz statt.

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Die alte Kapelle in Rückingen

Alte Schlosskirche in Rückingen

Die heutige ev. Kirche Rückingen hatte eine im Jahre 1912 abgebrochene kleine Vorläuferkirche. Diese befand sich im Bereich des heutigen Schulhofes der Grundschule Rückingen. Die Vertiefung auf dessen Spielplatzteil zeigt etwa den Grundriss dieser Kirche.
Vor allem zwei bei Ausgrabungen 1984/85 gefundene Münzen deuten darauf hin, dass die Anfänge der erstmals im Jahr 1311 urkundlich erwähnten Kapelle bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen.

Alte Schlosskirche in Rückingen

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war diese Kapelle zu einer kleinen Kirche im Renaissancestil erweitert worden. Im Laufe der Zeit wurde diese alte Kirche zu klein und immer reparaturanfälliger, so dass Ende des 19. Jahrhunderts an einen Neubau gedacht werden musste.
Die Anregung zum Bau einer neuen Kirche stammte von Pfarrer Eduard Fritsch. Aus einem Bericht von ihm an den Landrat in Hanau vom 8. Juli 1884, in dem er die Notwendigkeit eines Neubaus darlegte, schilderte er den Zustand des alten Kirchengebäudes: „Die Kirche liegt 1/2 m in der Erde, der Fußboden ist nass; fast allsonntäglich kommen zur Zeit des Gottesdienstes Kröten aus ihren Schlupfwinkeln hervor, was oft, namentlich bei Schulkindern, Störungen hervorruft (...)

Innenansicht der alten Schlosskirche

Der Bau eines neuen, zweckentsprechenden, würdigen und gesunden Gotteshauses ist für unsere arme Gemeinde zu einer zwingenden Notwendigkeit geworden.“

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Die Katholische Kirche "Christkönig" in Rückingen

Katholische Kirche in Rückingen

Von 1639 bis 1672 waren Langendiebach und Langenselbold zu einer Pfarrei vereinigt. Die katholischen Gläubigen waren der katholischen Kirchengemeinde Langenselbold angeschlossen. Besonders nach dem 2. Weltkrieg, als viele Heimatvertriebene in den
damaligen Ortsteilen Rückingen und Langendiebach eine neue Heimat fanden, wuchs die Zahl der Katholiken so stark an, dass man sich entschloss, hier ein Gotteshaus zu bauen. So wurde die Christkönigskirche gebaut. Angeblich nutzte man dazu den Schutt der zerstörten Stadt Frankfurt, der zu Baumaterial umgearbeitet worden war.

Noch unbebauter Platz der späteren katholischen Kirche

Am Christkönigsfest, dem 27. Oktober 1957 wurde der Grundstein mit folgender Inschrift gelegt: „Unter dem Pontifikat Seiner Heiligkeit Papst Pius XII, als Dr. Johannes Diez Bischof von Fulda, Adolf Bolte Weihbischof und Generalvikar, Leonhard Heid Dechant des Dekanates Hanau, Norbert Weidlich Pfarrkurat und Hermann Helfrich Kaplan von Langenselbold war, als Prof. Dr. Theodor Heuss Bundespräsident und Dr. Konrad Adenauer
Bundeskanzler der Deutschen Bundesrepublik, August Zinn Ministerpräsident des Landes Hessen war, Wilhelm Voller Landrat des Kreises Hanau war, Heinrich Lamm Bürgermeister von Rückingen und Heinrich Ruth Bürgermeister von Langendiebach war, wurde für die
Filialgemeinden der Pfarrkuratie Langenselbold: Rückingen und Langendiebach mit Hilfe des Bonifatiusvereins nach den Plänen des Architekten Josef Kühnel, Steinau, ausgeführt durch Konrad Fuchs, Langenselbold, am Christkönigsfest, dem 27. Oktober 1957, der Grundstein zu dieser Christkönigskirche gelegt.“

Buntverglasung ab September 1991

Am 13. und 14. September 1958 erfolgte die feierliche Weihe dieser Kirche durch Weihbischof Walter Kampe aus Limburg.
Erster Pfarrer dieser Gemeinde war Norbert Weidlich. Unter seiner Tätigkeit entstanden Kindergarten, Schwesternhaus, Pfarrheim und Pfarrhaus. Im Juli 1987 ging Pfarrer Weidlich in den Ruhestand und Pfarrer Günter Brennfleck trat sein Amt an.

Erste Sanierungsarbeiten folgten 1991. Es wurde das Stationskreuz auf dem Kirchplatz eingeweiht und die Buntverglasung in der Kirche erneuert. Im Jahre 2006 wurden die Dächer des gesamten Pfarrzentrums saniert.

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