30 Jahre Geschichtsverein Erlensee e.V.
Rückblick auf die Vereinsarbeit - seit 1978
von Heidi Gasche

2009

Jahresausflug nach Fritzlar und zum Edersee im Jahre 2009

•Am 17. März 2009 fand unsere Jahreshauptversammlung statt.
•Das Jahr 2009 war in den Wintermonaten geprägt durch die letzten Arbeiten, die notwenig waren, vor der Wiedereröffnung des Museums nach der langen Renovierungsphase von über einem Jahr. Dann war es schließlich soweit: Am Sonntag, den 5. April 2009, wurde in einer Feier, an dem auch Bürgermeister Erb teilnahm, das Museum wieder eröffnet.
•Am 27. April fand ein "Babbelnachmittag" in Rückingen statt, der federführend vom Seniorenbeirat (in Zusammenarbeite mit uns) durchgeführt wurde.
•Am 7. Mai luden wir zu einem Bildervortrag über Langendiebach ins evangelische Gemeindehaus ein, eine mit rund 60 Besuchern sehr gut besuchte Veranstaltung.
•Und zwei Tage später beteiligten wir uns mit einem Stand am Schlösschenfest, das von der Gemeinde nach der Beendigung der langen Renovierungsphase des Schlösschens der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Auch eine Führung durch Alt-Rückingen hatten wir angeboten.

Ausflug nach Kesselstadt 2009

•Am 17. Mai fand fand der Jahresausflug nach Fritzlar statt. Bei schönem Wetter konnten wir die geschichtsträchtige Stadt Fritzlar kennen lernen.
•Im Juni gab es einen Vortrag über die deutsch-amerikanische Freundschaft, gehalten von Werner Kurz.
•Am 20. Juli gab es im kleinen Saal der Erlenhalle anlässlich der 65. Wiederkehr des Attentats auf Hitler einen von Erwin Hirchenhain gehaltenen Vortrag über den Widerstand mutiger Bürger vor Ort.
•Am 1. August fanden wir uns schließlich wieder, wie jedes Jahr, im Garten der Wasserburg zu unserem traditionellen Grillnachmittag ein.
•Am 13. September fand der Tag des offenen Denkmals in der Wasserburg statt, dieses Mal unter dem Motto: Orte des Genusses. Wir hatten eine Ausstellung zum Thema "Baden in Erlensee" vorbereitet.
•Am 24. Oktober fuhren wir nach Kesselstadt, Hanaus ältestem Stadtteil. Das Interesse war groß, sodass wir aufgrund der 37 Anmeldungen zwei Gruppen angemeldet hatten. Beide Stadtführungen haben nicht nur Interessantes über Kesselstadt, sondern natürlich auch über Hanau zu berichten gewusst.

Bildervortrag von Erwin Hirchenhain 2009

•Ein weiterer "Babbelnachmittag", dieses Mal im evangelischen Gemeindehaus in Langendiebach, fand am 11. November statt.
•Am 16. November folgte der Bildervortrag über Rückingen im evangelischen Gemeindehaus. Sehr erfreulich, dass fast 100 Besucher kamen.
•Im November haben wir mit Hilfe des Bauhofs der Gemeinde alle noch in der Remise der Scheune aufbewahrten Exponate heruntertragen lassen und einer kritischen Beurteilung unterzogen. Von einigem haben wir uns getrennt, der Rest wird gereinigt und bearbeitet (u.a. Holzwurmbefall) und weiterhin aufbewahrt.
•In diesem Monat haben wir zusammen mit drei Vertretern des Hanauer Geschichtsvereins eine Arbeitsgruppe "Fliegerhorst" gegründet.
•Die Arbeitsgruppe "Grabsteine alter Friedhof Langendiebach" war mit einem Vertreter der Gemeinde in ständigem Kontakt, was das gemeindliche Vorhaben angeht, aus dem alten Friedhof eine Parkanlage zu schaffen. Dabei soll unter anderem die Trauerhalle so verändert werden, dass sie als Ausstellungsort für die erhaltungswürdigen und denkmalgeschützten alten Grabsteine dienen kann.
•Über die Mitgliederentwicklung gibt es Positives zu berichten. Derzeitiger Mitgliederstand beträgt 125.

2008

Vereinsausflug nach Worms im jahre 2008

•Jahreshauptversammlung am 11.März. Im Mittelpunkt stand an diesem Abend die Neuwahl des Vorstandes. Unser langjähriger 1. Vorsitzender Werner Sönning steht aus gesundheitlichen Gründen für sein Amt nicht mehr zur Verfügung. Als 1. Vorsitzender wurde Gründungsmitglied Erwin Hirchenhain gewählt.
•Jahresausflug am 22. Juni nach Worms. Erster Stopp war in Lorsch. Dort bewunderten wir die Tor- oder Klosterhalle. Danach besuchten wir den Wormser Dom, eine der bedeuteten romanischen Kirchen.
•Im Sitzungssaal der Gemeinde Erlensee stellten am 3. Juli Werner Kurz und Jens Arndt vom Hanauer Geschichtsverein ihr Buch „ Deckname Briefwaage“ - der Fliegerhorst Langendiebach vor.
•Grillnachmittag am 02. August.
•„Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, den 14. September
•Am 20.Oktober, fand eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Seniorenbeirat statt. Hier berichtete Werner Sönning in einem Vortrag: „Als ich vor 60 Jahren nach Rückingen kam. Was haben wir gewonnen?". Viele Bilder aus dieser Zeit begleiteten den Vortrag.
•Sein 20jähriges Bestehen feierte der Geschichtsverein am 28. Oktober in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. In einem kurzen Bericht ließ Erwin Hirchenhain 30 Jahre Geschichtsverein Revue passieren. Er dankt allen Mitgliedern die den Verein in aktiver und passiver Weise unterstützen und würdigte herausragende Mitglieder.
•Die Ehrung für Wolfgang Haude, verstorbenen 1994, nahm Hedi Haude entgegen.
•Wolfgang Haude war Gründungsmitglied und in den Jahren 1978 – 1994 erster Vorsitzender des Geschichtsvereins. Er war maßgeblich am Aufbau des Vereins beteiligt. Viele Vorträge und Ausarbeitungen lagen in seiner Hand. Auch das Heimatmuseum entstand unter seiner Regie. Sein Wirken hinterlässt nachhaltig Spuren bis heute.
•Für sein großes Engagement, seit 1978 im Vorstand, davon in den Jahren 1994-2008 als 1. Vorsitzender, wurde Werner Sönning ausgezeichnet. Auch er bereicherte mit seinen geschichtlichen Ausarbeitungen und Vorträgen sowie der Mitarbeit an den verschiedensten Broschüren und Büchern des Vereins das kulturelle Leben in Erlensee. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
•Als kurzer Rückblick auf das Vereinsleben wurde Bild und Videomaterial gezeigt. Erwin Hirchenhain verweist noch auf das reichhaltige Buchmaterial des Vereines und verkündet den bevorstehenden Start einer vereinseigenen Homepage die Sabine Borngräber in den letzten Monaten aufbaute.

2007

Grillfest in der Wasserburg im Jahre 2007

•Am 28. März findet eine Lesung aus der Langendiebacher Schulchronik als gemeinsame Veranstaltung mit der ev. Kirchengemeinde Langendiebach statt. Mitglieder des Geschichtsvereins tragen Texte aus der Zeit von 1913-1944 der Chronik vor und zeigen den jeweiligen zeitgeschichtlichen Hindergrund auf.
•Unter dem Motto: „Auf den Spuren der Römer zwischen Erlensee und Neuwirtshaus“ führt die Radtour entlang der einstigen Limesstrecke zu den alten römischen Grenzanlagen.
•Die Sonderausstellung über den Fliegerhorst wird wegen der guten Resonanz noch bis Oktober fortgeführt. Anschließend ist sie auf Wunsch der Gemeinde noch für einige Wochen im Foyer des Rathauses zu sehen.
•In einer Pressekonferenz am 28. Juni stellt im Rahmen des UNESCO Welterbe Limes die Gemeinde Erlensee ihr Limesprojekt der Öffentlichkeit vor. Unter anderem werden an den Stellen wo der frühere Limes heutige Straßen im Ort kreuzt, Hinweisschilder aufgestellt. Der Geschichtsverein hat, wie andere, ein solches Hinweisschild gestiftet.

Ausflug nach Würzburg 2007

•Zur offiziellen Verabschiedung der amerikanischen Soldaten im Fliegerhorst Langendiebach am 6. Juli sind zwei Mitglieder des Geschichtsvereinvorstandes anwesend.
•Bei schönstem Wetter führt der Jahresausflug am 8. Juli nach Würzburg. Nach einer gelungenen Führung durch die fürstbischöfliche Residenz kann jeder noch auf eigene Faust die Altstadt erkunden. Die Rückfahrt führt durch den schönen Spessart. Eine gemeinsame Einkehr in Bad Soden Salmünster runden diesen Tag ab. Leider findet diese Fahrt, wie auch die im letzten Jahr, nur wenig Interesse.
•Erneut schönstes Sommerwetter bei dem Grillnachmittag am 18. August. Zahlreiche Mitglieder genießen die schöne Atmosphäre im Garten der Wasserburg.
•Der Tag des offenen Denkmals wird in diesem Jahr in einer etwas anderen Weise begangen. Am Vormittag erfolgt am Römerbad die feierliche Enthüllung der Hinweistafeln über die Römer im hiesigen Raum. Anwesend sind Bürgermeister Erb, Prof. Schallmayer und weitere Vertreter des öffentlichen Lebens. Historische Sakralbauten ist das Thema an diesem Tag. In der Wasserburg wird darüber ein Kurzvortag gehalten und im Römerraum ist dazu eine Bilderausstellung zu sehen.

Limesradtour 2007

•Während der Umbaumaßnahmen an der B-40 im Bereich der Kastellstraße entdeckt ein Mitglied Brückenfundamente. Kurz bevor diese durch die Bautätigkeit verschwinden, dokumentieren Vereinsmitglieder in einer Blitzaktion den Fund.
•Wegen der bevorstehenden notwendigen Sanierung (Feuchtigkeitsschäden) zweier Erdgeschossräume in der Wasserburg werden im Oktober im Heimatmuseum der Gewölbekeller und der Handwerkerraum ausgeräumt. Die politische Gemeinde renoviert diese Räume im Winterhalbjahr 2007/2008.
•Gut besucht und gut angekommen ist die letzte Veranstaltung in diesem Jahr. Ein Lichtbildervortrag von Frau Dr. Eveline Grönke, Mitarbeiterin des Landesamtes für Denkmalspflege. Im großen Sitzungssaal des Rathauses, spricht sie am 26. Oktober etwa 2 Stunden über „Die Römer in Hessen – Ihre Technik und Kultur“.
•Im 30sten Jahr seines Bestehens unterstützen 110 Mitglieder den Geschichtsverein Erlensee.

2006

Ausflug nach Mainz im Jahre 2006

•„70 Jahre Fliegerhorst“. Anlass genug, darüber in einer Sonderausstellung im Heimatmuseum zu berichten. Die Ausstellung findet großes Interesse und lockt auch auswärtige Besucher an.
•Am 30. April wird der Neuberger Geschichtsverein durch Langendiebach und Rückingen geführt. Endstation ist ein Besuch im Heimatmuseum.
•Kardinal Lehmanns Geburtstag beeinträchtigt bei dem diesjährigen Jahresausflug am 21. Mai die Domführung in Mainz. Durch diese Festlichkeit ist dort einfach zu viel Trubel. Trotzdem kann ein Vereinsmitglied Kardinal Lehmann persönlich gratulieren.
•Trotz herrlichem Sonnenschein am 29. Juli folgen nur 20 Personen der Einladung zum gemütlichen Beisammensein am Grillnachmittag.
•Heidrun Merck führt uns im September durch die Burgruine Wilhelmsbad. Zofe Lisbeth würzt die Besichtigung mit Episoden aus dem Leben des Erbprinzen Wilhelm von Hessen-Kassel. Mit einer Gesangseinlage erprobt zum Abschluss noch eine Mitradlerin die Akustik des Kuppelsaales der Burgruine und begeistert die Zuhörer.

Fahrradtour nach Wilhelmsbad 2006

•Das Podest mit den Ausstellungsstücken „Bäuerliches Gerät“ in der Scheune der Wasserburg ist mittlerweile unansehnlich und stark verschmutzt. Es wird entrümpelt und neu hergerichtet.
•Schlecht besucht ist am 16. Oktober der Vortrag „Die ersten freien Wahlen nach dem 2. Weltkrieg in Langendiebach und Rückingen im Jahre 1946 und Rückblick auf die Ortsgeschichte dieser Zeit“. Nach der Einnahme Langendiebachs und Rückingens am 29.März 1945 durch die amerikanischen Truppen setzt das amerikanische Militär bald kommissarische Bürgermeister ein. Nach dem Aufbau demokratischer Strukturen finden in den beiden Ortsteilen am 27. Januar 1946 die ersten freien Wahlen statt.
•Wenig Interesse findet am 2. November der Erzählnachmittag „110 Jahre Hanauer Kleinbahn“, der in Zusammenarbeit mit der Seniorenarbeit veranstaltet wird.
•Die kürzlich aus einem Nachlass erhaltenen Dias, die Rückingen und seine Umgebung in den fünfziger Jahren dokumentieren, sind in dem Diaabend am 6. November zu sehen. Für die große Zahl der Zuschauer sind diese Bilder eine Quelle von vielen Erinnerungen.

2005

Ausflug in den Hessenpark 2005

•Ebenfalls gut besucht ist ein zweiter Vortrag aus dieser Reihe unter dem Thema „Der 29. März – der Tag, an dem die Amerikaner kamen“ (Langendiebach und Rückingen) am 25. April.
•Auf Grund der großen Nachfrage werden in einem Diaabend am 9. Mai Bilder aus dem alten Langendiebach und am 19. Mai aus dem alten Rückingen gezeigt.
•Mit vollbesetztem Bus fahren wir am 12. Juni zum Hessenpark. Großes Interesse finden dort die vielen Vorführungen aus den verschiedensten handwerklichen Berufszweigen. Der Heimweg führt dann über Stade (Ysenburger Schloss und die überlaute „Seufzerbrücke“).
•Dicht gedrängt sitzen am 23. Juli etwa 50 Mitglieder und Gäste im Innenhof der Wasserburg. Zum dritten Male findet an diesem Tag der Grillnach-mittag statt. Auch auswärtige Besucher finden mittlerweile den Weg zu diesem gemütlichem Beisammensein.

Buchvorstellung 2005

•Etwa 30 italienische Jugendliche haben auf dem Weg zum Weltjugendtreffen in Köln in Erlensee eine Pause eingelegt. Die hiesige katholische Kirchengemeinde bittet daher im August um eine Führung am Römerbad und im Heimatmmuseum. Die Verständigung ist zunächst nicht leicht, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg und den jungen Leuten wird historisches aus Erlensee nahe gebracht.
•Zu dem Thema „Krieg und Frieden“ werden am „Tag des offenen Denkmals“ zwei Kurzvorträge angeboten: „Der Rückzug Napoleons 1813 durch das Kinzigtal und den Altkreis Hanau“ und „Die Zerstörung der Rückinger Wasserburg durch Ruprecht von der Pfalz im Jahre 1405“. Der Tag ist total verregnet und die Veranstaltung zählt nur wenig Besucher.
•Am Nachmittag des 19. September radeln 15 Mitglieder nach Rodenbach. Das Heimatmuseum und den alten Ortskern zeigt uns dort Frau Fricke vom Rodenbacher Geschichtsverein.

2004

Limesführung mit Herrn Quillmann im Jahre 2004

•Die im letzten Jahr gegründete Kindergruppe wird nach der Winterpause weitergeführt. Geringes Interesse findet eine Führung am 3. April auf dem neu ausgewiesenen Limes Rundwanderweg am Neuwirtshaus.
•Verwegen, mit einem Fuchsfell als Kopfbedeckung ausgestattet, führt uns ein Mitarbeiter des Naturparks Spessart durch das Gelände. Natur und Umwelt sind sein Hauptthema. Er serviert uns bei dem Rundgang ungewohnte Speisen und Getränke, wie Kaffee, hergestellt aus Eicheln.
•Nur wenige Teilnehmer zählt der diesjährige Vereinsausflug am 16. Mai nach Dillenburg. Besichtigt werden dort die Kasematten, der Wilhelmsturm, der alte Stadtkern mit seinen spätmittelalterlichen Verteidigungsanlagen und das wirtschaftsgeschichtliche Museum, in dem die dortige Entwicklung der Wirtschaft vom Bergbau bis zur Hütten- und Eisengießerei gezeigt wird.
•Am 19.Juni startet für Mitglieder und Freunde des Vereins ein mittlerweile jährlich stattfindender Grillnachmittag in der Wasserburg bzw. in deren Garten.
•Da der Limes als UNESCO Weltkulturerbe ausgewiesen wurde, findet am 21. Juni im Radhaus ein Gespräch mit dem Limesbeauftragten des Landes Hessen Herrn Bender, mit der Bauabteilung der Gemeinde und Mitgliedern des Vorstandes des Geschichtsvereins statt.

Ausflug nach Windecken 2004

•Das Thema am Tag des offenen Denkmals ist Wasser. Zwei Kurzvorträge über die Kinzig und die Fallbach werden angeboten. Im August 2004 beginnen zwei Vereinsmitglieder eine Befragung von Zeitzeugen über die Zeit des 2. Weltkriegs und die ersten Nachkriegsjahre. Etwa 25 Zeitzeugen werden - zum Teil mehrmals – befragt, um einigermaßen Kenntnis über diese Zeit zu erlangen. Die bis Mitte 2007 dauernden Befragungen wurden aufgenommen und dann protokolliert.
•Am 16. November findet der Vortrag „Der Luftkrieg über Langendiebach und Rückingen sowie über dem Hanauer Raum 1939 – 1945“ statt. Dieser Termin wird gewählt, weil am 10.November 1944 der Fliegerhorst durch amerikanische Bomberverbände angegriffen wurde. Mit rund 50 Personen, zum Teil auch auswärtigen Interessierten, ist der Vortrag gut besucht.
•Endspurt für die Fertigstellung des neuen Buches über die „Geschichte der Gemeinde Erlensee – Langendiebach und Rückingen“. Dieser 1. Band handelt von den Anfängen der Besiedlung bis Ende des 15. Jahrhunderts. Gerade noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest kann am 15. Dezember die Publikation ausgeliefert werden. Auf diese Weise werden in diesem Jahr noch 389 Exemplare verkauft. Der Öffentlichkeit vorgestellt wird
•Band I dann von Dr. Rauch/ Hanau, am 25. Januar 2005 in der Gemeindebücherei.

2003

Ausflug nach Erbach im Jahre 2003

•Das Jahr 2003 beginnt mit einer neuen Aktivität des Vereins. Am 17. Januar trifft sich erstmals ein "historischer Stammtisch" in der Gaststätte "Taverna zum Stern". Es folgen dann noch zwei weitere Treffen. Wegen Raumproblemen wird diese Aktivität nicht mehr weiter geführt. Am 18. Februar zeigt Gustav Hildebrand aus Schlüchtern den Lichtbildervortrag "Burgen und Schlösser im Main-Kinzig-Kreis".
•Im April starten Erzählnachmittage für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Diese Treffen finden dann in etwa monatlichen Abständen in der Wasserburg statt. Eine Fahrt zur Saalburg am 11. April im Rahmen der Osterferienspiele ist die Auftaktveranstaltung.
•Ein Höhepunkt in diesem Jahr ist die Feier zum 25jährigen Bestehen des Geschichtsvereins am 24. Mai im Bürgerhaus "Zum neuen Löwen". Nach einer kurzen Begrüßungsansprache wird die bisherige Vereinsgeschichte vorgetragen. Bürgermeister Stefan Erb würdigt die fünfundzwanzig- jährige Arbeit des Geschichtsvereins für den Ort. Grußworte sprechen unter anderem noch Kurt Oehm als Vorsitzender der Gemeindevertretung und Pfr. Perels für die evangelischen Kirchengemeinden in Erlensee. Im Festvortrag referiert Dr. Rauch, früher Leiter des Kulturamtes Hanau, über "Rückzug Napoleons im örtlichen und Hanauer Raum". Der Jugendchor Futoro II aus Langenselbold umrahmt die einzelnen Beiträge mit modernen Liedern.
•Die diesjährige Jahresfahrt führt am 16 Juni zum Kloster Eberbach in den Rheingau.
•Die Herbsttagung der Heimatstelle des Main-Kinzig-Kreises findet am 13. September in der Fallbachhalle statt. Drei Vorträge seitens des Geschichtsvereins werden dort gehalten: "Neues von der Wasserburg" dann „ Die Römer in Erlensee“ und schließlich "Schülerleben in Hanau 1939 – 1949".
•Am 14. September, am "Tag des offenen Denkmals", wird vorab der von der Gemeinde Erlensee neu gestaltete Platz vor der Wasserburg offiziell durch Bürgermeister Stefan Erb seiner Bestimmung übergeben. Der "Tag des offenen Denkmals" verlief dann wie üblich. Öffnung des Museums und Bewirtung in der Wasserburg. Der Geschichtsverein bietet den Vortrag "Neues aus der Geschichte der Wasserburg" und am Römerbad den Vortrag "Die Geschichte der Römer in Erlensee" an. Die Route des Fahrradsonntags führt seit diesem Jahr direkt an der Wasserburg vorbei. Dies wirkt sich auf die Besucherzahl der Wasserburg positiv aus.
•Am 24. Oktober fahren 20 Personen mit eigenem Pkw nach Windecken. Dort führt uns Heinrich Quillmann durch den mittelalterlichen Ort mit seinen schönen Fachwerkhäusern.

2002

•"Rund um den Wartbaum" lautet am 5. März der Vortrag von Heinrich Quillmann von den Heimatfreunden Windecken. Er erzählt über historisch interessante Bereiche des heutigen Städtchens Nidderau. Die Grundschule Rückingen feiert ihr 125-jähriges Bestehen. An der Festschrift beteiligt sich der Geschichtsverein mit dem Aufsatz "Aus der Geschichte der Schule und des Ortes Rückingen" und dem von seinem damals ältesten Mitglied geschriebenen Artikel "Meine Schulzeit von 1925-1933". In der akademischen Feier aus gleichem Anlass wird seitens des Geschichtsvereins die von ihm erarbeitete Chronik der Schule vorgetragen.
•Der Jahresausflug führt am 16. Juni nach Ingelheim am Rhein. Dort werden das Museum und die die baulichen Reste der Pfalz besichtigt
•Eine Ausstellung über "Die spektakulären Funde vom Glauberg im Original" in der Frankfurter Kunstgalerie Schirn besuchen wir am Abend des 14. August.
•Am "Tag des offenen Denkmals" dem 8. September wird im Beisein von Bürgermeister Stefan Erb und des Vorsitzenden der Gemeindevertretung Kurt Oehm der neu eingerichtete Museumsraum in der Wasserburg eröffnet. Dieser zeigt die Geschichte der Rundfunkgeräte und Büromaschinen. In der Scheune ist an diesem Tag die Ausstellung „Jüdisches Leben und Kultur in Langendiebach und Rückingen“ zu sehen.
•Der Geschichtsverein stellt sich am 21. September im Rahmen einer für Kinder und Jugendliche gedachten Veranstaltung der Gemeinde Erlensees „Freizeit: Mach‘ was draus“ vor.
•Dr. Katzer (Geschichtsverein Hanau) referiert am 31.Oktober in einem Vortrag über "Die Gerichtsbarkeit der Main Kinzig Region im 19. und 20. Jahrhundert". Gut besucht ist die gemeinsame Veranstaltung mit der kommunalen Seniorenarbeit am 18. November im kleinen Saal der Erlenhalle. Thema: "Ernte, wie sie früher war".
•"Das alte Langendiebach in Bildern". Im Nachgang zu den Feierlichkeiten zum Ortsjubiläum "Langendiebach 975 Jahre jung" sind in einem Diavortrag am 4. Dezember noch unbekannte Bilder aus dem alten Langendiebach zu sehen.

2001

Ausflug nach Aschaffenburg im Jahre 2001

•Am 10. April berichtet Pfr. Schwarz aus Rodenbach über das Thema „ Kirche im Dorf“ zur Geschichte Niederrodenbachs und seiner barocken Predigtkirche.
•Alte und neue Bilder aus Rückingen ist das diesjährige Thema der Sonderausstellung im Heimatmuseum.
•An Stelle eines Festvortrages wird am 4. Mai im Rahmen der Feier zum 775-jährigen Jubiläum von Langendiebach die Ortsgeschichte durch ein Rundgespräch dargeboten.
•Am 27 Mai fahren wir durch den schönen Nordspessart zu einer Stadtführung nach
•Aschaffenburg. Die dortige Führung zeigt, welche historische Vielfalt die Stadt zu bieten hat.
•Da ein eventueller Verkauf des Schlösschens diskutiert wird, hat der Geschichtsverein Erlensee am 21. Juni zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung unter dem Thema: „ Was geschieht mit den historischen Gebäuden in Rückingen?“ in den Neuen Löwen eingeladen. Dort wird diese Angelegenheit mit Vertretern der politischen Gemeinde erörtert.
•An den Festtagen zum Langendiebacher Ortsjubiläum am 18. und 19. August ist auch der Geschichtsverein präsent. In der Langendiebacher Kirche wird eine Ausstellung von alten und neuen Ansichten aus Langendiebach gezeigt. Großen Zuspruch finden die beiden an diesem Wochenende angebotenen historischen Führungen durch den alten Langendiebacher Dorfkern. Vorab wird am 15.August vor der ASF im Calaminus - Haus in Langendiebach ein Vortrag über die Geschichte Langendiebach gehalten.
•Der „ Tag des offenen Denkmals“ am 9. September steht unter keinem guten Stern. In der Nacht zum 8. September wird in die Scheune der Wasserburg eingebrochen. Neben den üblichen Einbruchschäden ist das Pulver des dortigen Feuerlöschers in der Scheune ausgeblasen und bedeckt etwa 2-3m Millimeter den Scheunenboden. Vereinsmitglieder entdecken den Schaden am Samstagnachmittag und melden ihn bei der Polizei und dem Ordnungsamt der Gemeinde Erlensee. Das Ordnungsamt versichert, der Scheunenboden sei bis Sonntag gereinigt. Dies ist nicht der Fall. So sind 2 Mitglieder des Geschichtsvereins am Sonntagmorgen ca. 2 Stunden mit der Reinigung des Bodens beschäftigt. Auch das Wetter spielt an diesem Tag nicht mit. Es regnet oft und nur wenige Besucher finden an diesem Tag den Weg in die Wasserburg.

2000

Goethetour in Frankfurt am Main im Jahre 2000

•Als Rückblick zum vorausgegangenen Goethejahr hält Studiendirektor Bernfried Wieland aus Büdingen am 28. März einen Vortrag über „ Weimar zur Zeit Goethes“. Er führt uns auch bei der Jahresfahrt nach Frankfurt am 27. Mai „ Auf Goethes Spuren“ durch die Stadt. In ca. 2 Stunden erkunden wir die heute vielfach unbekannten Stätten, in denen die Familie Goethe lebte und wirkte.
•Ein Vereinsmitglied übergibt dem Vorstand Exemplare seiner Ausarbeitung „Der Zuzug der Heimatvertriebenen aus Winterberg (Sudetenland), Mucsi und Kurd (Ungarn) nach Erlensee - Rückingen in den Jahren 1946-1955“.
•Im Heimatmuseum ist eine Sonderausstellung zur früheren Brüningschen Fabrik in Langendiebach zu sehen. Ein ehemaliger Küchenraum in der Wasserburg soll zu Ausstellungszwecken genutzt werden. Erneut übernimmt die politische Gemeinde die Renovierung. Ab 2001 können dann die Vereinsmitglieder diesen Raum einrichten.
•„Sozialer Protest und organisierte Arbeiterbewegung in Hanau 1848 – 1851“ heißt ein Vortrag, den ein Vereinsmitglied in einem Lichtbildervortrag am 28.November hält.

1999

Fahrradtour nach Hochstadt im Jahre 1999

•Am 4. Februar kommt erstmals ein „Heimatgeschichtlicher Gesprächskreis“ in der Erlenhalle zusammen. Sein Ziel ist vor allem mit Hilfe von Zeitzeugen die Geschichte der Kriegs- und Nachkriegszeit von Langendiebach und Rückingen aufzuarbeiten.
•Eine besondere Lesung ist am 3. März im Calaminus - Haus Langendiebach. Es werden Auszüge aus der Langendiebacher Schulchronik 1905-1963 vorgelesen. Diese berichtet in lebendiger Weise über besondere Ereignisse aus der Geschichte des Ortes.
•Am 21. März findet zum 300. Geburtstag des „Trinkborns“ in der Brunnenstraße an Ort und Stelle eine kleine Feierstunde statt. Der Geschichtsverein ist mit einer kurzen Erinnerungs -ansprache dabei. In einer Sonderausstellung sind im Heimatmuseum alte und neue Bilder aus Langendiebach gegenübergestellt.
•Der Jahresausflug am 30. Mai führt zum ehemaligen Kloster Lorsch mit der karolingischen Torhalle. Die Besichtigung des Domes in Speyer ist die nächste Station. Mit Musik zum Abendessen ist der Abschluss im Bürstädter „Cafe Kilian“.
•Für viele zu weit ist bei sonnigem Wetter die Radtour durch den Bruchköbler Wald nach Mittelbuchen. Dort zeigt uns die Museumsleiterin das neu entstandene Heimatmuseum und den alten Dorfkern. Der „Tag des offenen Denkmals“ am 12. September findet in diesem Jahr erstmals zusammen mit der in diesem Jahr gegründeten hiesigen Mittelaltergruppe „Rückinger Volk (und Herren)“ statt. Diese schlägt auf der Wiese hinter der Wasserburg ihre Zelte auf und macht mittelalterliches Leben anschaulich. Am 22. November berichtet im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der ev. Kirchengemeinde Rückingen unser 1. Vorsitzende über „Zehn schwere Jahre- Kriegskindheit und Nachkriegsjugend in Hanau“.

1998

Fahrradtour nach Mittelbuchen im Jahre 1998

•Am 28. Februar feiert der Geschichtsverein Erlensee im kleinen Saal der Erlenhalle
•sein 20-jähriges Bestehen und 750 Jahre Wasserburg (urkundliches Ersternennungsdatum). An diesem Abend berichtet Peter Jüngling in einem Kurzvortrag „Erinnerung an die Vergangenheit“, über den Bereich der Wasserburg in vorurkundlicher Zeit. Der Geschichtsverein steuert de n Kurzvortrag „ Die Geschichte der Wasserburg“ bei.
•Außerdem werden die Gründungs -mitglieder und die Vereinsmitglieder, die auf eine 20-jährige Mitgliedschaft zurückblicken können, geehrt. Es schließt sich noch ein gemütliches Beisammensein an.
•Im Museum ist die Sonderausstellung „ 750 Jahre Wasserburg“ zu sehen.
•Am 9. Mai starten wir am alten Langendiebacher Friedhof im Bereich des ehemaligen Kleinkastells zu unserer Limeswanderung per Rad. Über die Dammstraße fahren wir weiter zu dem früheren Rückinger Kastell. Von dort aus geht es durch die Bulau, entlang gut sichtbarer Reste des römischen Grenzwalles bis zur letzten Station, dem Standort des früheren Erdkastells Neuwirtshaus.
•Der Ausflug am 23. Mai führt uns zum Schloss Birstein. Das Dorf Rückingen gehörte über viele Jahre zur Grafschaft Büdingen bzw. zu deren späteren Linie Isenburg - Birstein.
•2 Urkunden aus dem 12. Jahrhundert zeigten bereits den Zusammenhang zwischen dem früheren Rückinger Landadel und den Herren von Büdingen. Die Schlossherrin führt uns durch die mit hohem finanziellem Aufwand renovierten Räumlichkeiten des Schlosses und wir haben Gelegenheit die Zimmer mit ihren alten Möbeln und Gemälden zu besichtigen. Auch zeigt sie uns den privaten von der fürstlichen Familie bewohnten Teil des Schlosses. An einer Hauswand entdecken wir einige Wappensteine derer von Rückingen und Rüdigheim. Diese stammen aus dem früheren Rückinger Herrnhof und wurden bei dessen Abriss im Jahr 1909 dort in Sicherheit gebracht.
•Im Rahmen der Festveranstaltung „ 825 Jahre Rückingen“ am 18. September wird von einem Mitglied der Kurzvortrag „Abriss der Geschichte Rückingens“ gehalten. Dem Referenten sind dafür nur 20 Minuten zugebilligt, so dass er dauernd auf seine Uhr schaut.
•„Die Revolution 1848/49 und das Amt Langenselbold“(Langendiebach und Rückingen gehörten damals zum Amt Langenselbold) ist das Thema eines Diavortrages von Dekan Peter Gbiorczyk am 17. November.

1997

Ausflug nach Frankfurt Höchst 1997

•Im März erscheint die 1. Ausgabe der Vereinszeitschrift „ERLENSEE GESTERN UND HEUTE“.
•Im März lädt der Seniorenbeirat zusammen mit dem Geschichtsverein zu einem Dialektnachmittag im kleinen Saal der Erlenhalle ein. Selbst zwischen den beiden Ortsteilen Langendiebach und Rückingen können erhebliche sprachliche Unterschiede festgestellt werden. Unter den Teilnehmern entbrannte sogar ein hin und wieder lautstarker Wettstreit, was denn nun der “richtige“ Dialekt sei.
•Am 6. April öffnet das Heimatmuseum mit der Sonderausstellung „100 Jahre Betriebsbeginn Hanauer Kleinbahn“.
•Mit vollbesetztem Bus fahren wir am 24.Mai nach Frankfurt- Höchst. Die vorgesehene Besichtigung der Justinuskirche und der Manufaktur Höchst findet leider nur von außen statt. Dafür bietet unsere Führerin eine aufschlussreiche Stadtführung.
•Der Geschichtsverein Langenselbold besteht 25 Jahre. Anlässlich der akademischen Feier überbringt ein Vorstandsmitglied des GVE Glückwünsche.
•Die Wasserburg und das Museum sind am „Tag des offenen Denkmals“, von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Hier eröffnet der damalige Kreisbeigeordnete Erich Pipa mit Vertreter des Denkmalschutzes um 11.00 Uhr für den Main-Kinzig-Kreis diesen Tag. In der Wasserburg werden selbst gebackene Kuchen, Kaffee und kühle Getränke angeboten. Da dieser Tag ebenfalls der Radfahrsonntag „Kinzigtal total“ ist, kommt auch eine große Zahl auswärtiger Radfahrer. Am Nachmittag besuchen noch Bürgermeister Manfred Heller mit Landrat Karl Eyerkaufer und der CDU-Landtagsabgeordnete Aloys Lenz die Wasserburg.
•Über Wilhelmsbad nach Hochstadt führt bei herrlichem Spätsommerwetter der Radausflug am 27. September. Nach dem Besuch des dortigen Heimatmuseums zeigt uns die Museumsleiterin kaum bekannte Orte in dem schönen Städtchen. Nach einer Rast in einer Apfelweinwirtschaft wird die Rückfahrt angetreten.
•Peter Jüngling/Hanau spricht und zeigt Dias über „Die Römer und ihre Nachfolger im Raum Hanau“ am 18.November.
•Der Verein hat mittlerweile 99 Mitglieder.

1996

Fahrradtour nach Alzenau 1996

•Im Frühjahr veranstaltet der Geschichtsverein zusammen mit dem Seniorenbeirat Babbelnachmittage in beiden Ortsteilen.
•Die Langendiebacher Fußballer feiern Kerb. Traditionell ein Regentermin. Kein gutes Omen für den Jahresausflug des Geschichtsvereins. Und so fallen die Besichtigung der Grabungsstätte auf dem Glauberg und der Besuch des Glauberger Museums im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Erst am Nachmittag klart das Wetter auf und wir konnten trockenen Fußes die Ruine des Klosters Arnsberg besichtigen. Nach einem Abendessen in Inheiden kehren um 21 Uhr nach Erlensee zurück. Da in diesem Jahr ein Fahrradausflug nach Alzenau geplant ist, machen der 1. und 2. Vorsitzende an einem späten Nachmittag im August mit Fahrrädern die Vortour, um den Weg dorthin zu erkunden. Dabei verfahren sich die beiden in der Bulau und bleiben schließlich im Sand stecken. „Hier kann uns nur noch Jörg Schneeweis heraushelfen“, meinte der 2. Vorsitzende, der diesen Herrn als Hobbyjäger kennt. Es dauerte nicht lange, da hören die beiden Verirrten ein Jeep brummen. Ihm entstieg tatsächlich Herr Schneeweis, der die beiden sicher ans Ziel führt. Der Ausflug findet dann am 7. September bei herrlichem Spätsommerwetter statt. Die Wegführung ist immer noch unklar. Auch das stetige Bergauffahren Richtung Alzenau macht einigen Mitradlern bei der sommerlichen Hitze zu schaffen. Dennoch kommen wir ohne Verlustmeldung im Alzenauer Schloss an und genießen die dortige Führung. Aber der Heimweg
•hat es erneut in sich. Der Tipp einer Mitradlerin, es gebe eine kürzere Strecke für den Nachhauseweg, erweist sich als steil bergauf und steil bergab führende Route über den Schäferberg. Schließlich sind alle froh, als das heimatliche Erlensee in Sicht kommt.
•Erstmals ist am „Tag des offenen Denkmals“ das Heimatmuseum von 14.00-17.00 Uhr geöffnet. Der Geschichtsverein Ronneburg ist an diesem Tag zu Gast.
•Am 2.Oktober erinnert der Geschichtsverein mit einem Diavortrag an den ersten Betriebstag der Hanauer Kleinbahn am 1. Oktober 1896. Unter den rund 45 erschienenen Zuhörern ist auch die Tochter des letzten Langendiebacher Bahnhofsvorstehers, Frau Herta Dorn.
•Am 5. Oktober findet ein historischer Spaziergang durch Langendiebach statt, ein weiterer folgt am 19. Oktober durch Rückingen.

1995

Fahrradtour nach Steinheim 1995

•Bereits am 1. Mai erfolgt die Jahresfahrt nach Ladenburg am Neckar. Die politische Gemeinde feiert ihr 25jähriges Bestehen. An der vom Geschichtsverein mit konzipierter Broschüre übt die katholische Kirchengemeinde Kritik. Sie fühlt sich benachteiligt, weil die kath. Kirche nicht in der Broschüre abgebildet ist
•Zu den Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen Erlensees veranstaltet vorab am 12. Juni der Geschichtsverein einen Diaabend für Erlenseer Neubürger, und ein Mitglied hält die Festansprache „25 Jahre Erlensee“ beim Festakt am 21. Juni im Festzelt. An dem Festzug beteiligt sich der Geschichtsverein mit einem Festwagen.
•Am 24. Juni erfolgt im Beisein von Bürgermeister Heller und weiteren Ehrengästen die feierliche Eröffnung des erweiterten Museumsteils im Oberstock der Wasserburg. Unter anderem ist dort aus Anlass der Jubiläumsfeierlichkeiten der politischen Gemeinde auch die Bilderausstellung „25 Jahre Erlensee“ zu sehen. Die Darbietungen des ev. Posaunenchors und einer Mandolinengruppe umrahmen die kleine Feier.
•Die Radtour führt am 23. September über Wolfgang nach Steinheim. Wir besichtigen im Schloss das Museum mit Schwerpunkt Vor und Frühgeschichte sowie das nachgebildete Mithränum mit dem aus Rückingen stammenden Mithrasstein. Nach einem Rundgang durch die Altstadt kehren wir in einer Apfelweinwirtschaft ein. Spät am Abend geht es dann zurück nach Erlensee.
•Auf Wunsch wird der Diavortrag vom 12. Juni noch einmal im November wiederholt.
•Im Rahmen der Seniorenarbeit veranstaltet der Geschichtsverein am 20. November Erzählnachmittage unter dem Thema „Wie es früher einmal war“ im „ Zum neuen Löwen“ und 23. November im Calaminus-Haus Langendiebach.

1994

•Etwa 7 Mitglieder treffen sich nun regelmäßig, um die mittlerweile renovierten Räume im Obergeschoss der Wasserburg herzurichten. Der größte Raum steht nun als weitere Ausstellungsfläche für das Heimatmuseum zur Verfügung. Dort werden eine alte Küche und ein Wohnzimmer eingerichtet. Kinder und Schulzeit, der Nachbau eines alten Kinderkarussells, ein altes Hochzeitkleid und vieles mehr werden dort ausgestellt. Am 30. April stirbt überraschend unser 1. Vorsitzender Wolfgang Haude. Werner Sönning übernimmt kommissarisch den Vorsitz des GVE.
•Zur Veste Otzberg fahren wir am 28.Mai. Durch das dortige hübsch eingerichtete Museum führt anschaulich Georg Kreiner. Spontan stellt er sich auch für eine Stadtführung in Groß-Umstadt zur Verfügung. Die Geschichte der dort vergessenen Mitreisenden, die mit einem Taxi dem Bus hinterher fuhren, wird heute noch gern erzählt.
•Per Rad geht’s am 25. September zu dem schon 1994 geplanten Besuch des Heimat- museums Bruchköbel und dem angegliederten Spielhaus. Anschließend radeln wir zu einem gemütlichen Beisammensein in eine Neuberger Gastwirtschaft. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 25. Oktober wird Werner Sönning zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1993

Ausflug nach Friedberg und Ilmenstadt 1993

•Die politische Gemeinde beabsichtigt im Jahr 1995, anlässlich des 25jährigen Zusammenschlusses beider Ortsteile eine Broschüre zu veröffentlichen. Eine Gruppe Vereinsmitglieder arbeitet ab Mai an dem geschichtlichen Teil der Broschüre „25 Jahre Erlensee“.
•Am 12. Juni geht’s nach Friedberg. Dort besichtigen wir die Stadt und das Wetteraumuseum. In Ilbenstadt bietet sich auf dem Rückweg der Besuch der alten Klosterkirche an.
•Eine von Mitgliedern des Geschichtsvereins erarbeitete Broschüre „ Zur Geschichte des
•Fliegerhorstes Langendiebach“ wird veröffentlicht.
•Ständiger Regen verhindert den Fahrradausflug nach Bruchköbel. Trotzdem fahren einige Mitglieder zu dem für diesen Ausflug geplanten Abendessen nach Neuberg.
•Über die wohl berühmteste griechische Ausgrabungsstätte Troja berichtet am 9.November ein Vereinsmitglied. Er besuchte Troja in seinem Sommerurlaub und zeigt an diesem Abend Dias von diesem Ort.

1992

•Von Januar bis Juni archiviert eine Historikerin im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungs- maßnahme die Exponate und Bücher des Vereines.
•Nach dem Auszug des Schachvereines aus der Wasserburg stehen dem Geschichtsverein nun alle Räume zur Verfügung. Dankenswerterweise übernimmt erneut die politische Gemeinde die Renovierung der freigewordenen Räumlichkeiten. Bei der Jahreshaupt- versammlung soll abermalig die Arbeitsgruppe Wasserburg ins Leben gerufen werden. Leider scheitert dieser Versuch.
•Der Jahresausflug am 13. Juni führt zum Barockschloss Adolphs-Eck bei Fulda. Die Schlossführung dauert etwa 1 Stunde. Anschließend fahren wir zu einem gemütlichen Abschluss in eine Dorfgastwirtschaft nach Bronzell.
•Für die Ausstellung „ Bäuerliches Gerät“ richten Vereinsmitglieder ein Podest in der Scheune der Wasserburg her.
•Bei strahlendem Sonnenschein radeln wir am 12.September nach Langenselbold zum dortigen Heimatmuseum. Anschließend fahren wir zum Buchberg. Hinauf schieben die meisten ihr Fahrrad. Dafür geht es nach dem Genuss der italienischen Küche im flotten Tempo bergab Richtung Erlensee.

1991

•Um zusätzlichen Lagerplatz zu erhalten, entrümpeln Mitglieder den Zwischenboden in der Scheune der Wasserburg.
•Am 8. Juni wird die Breuburg im Odenwald besucht. Ein schrulliger Führer lotst uns durch das sich über mehrere Stockwerke verteilte, stark angestaubte Heimatmuseum. Interessant ist der schöne, mit Stuck geschmückte Rittersaal und der über 85m tiefe Brunnen. Zum Abschluss geht’s nach Michelstadt. Dort erkunden wir das schöne Städtchen um nach einer gemütlichen Einkehr den Heimweg anzutreten. Die Fahrradtour geht diesmal bei schönstem Wetter nach Groß-Auheim. Dort besichtigen wir das Heimat- und Industriemuseum.
•Die Mitgliederzahl hat sich auf 70 erhöht.
•„1901-1991, neunzig Jahre neue Evangelische Kirche Rückingen“, der Geschichtsverein veranstaltet aus diesem Anlass am 8. September einen Diavortrag.

1990

Ausflug "Limesfahrt" zum Museum in Gr. Krotzenburg 1990

•Der dritte Museumsbereich, der „ Römerraum“, ist fertig gestellt. Am Samstag, den 9.Juni, fährt der Geschichtsverein nach Bad Homburg. Nach einer Führung durch das dortige Schloss erkunden wir noch den Schlosspark und seine Umgebung. Unter dem Motto „ Entlang des Limes“ geht es bei dem Radausflug im August durch die Bulau nach Großkrotzenburg zum dortigen Heimatmuseum.

1988

•Eine Sonderausstellung über die Ausgrabungen 1984 - 1985 in Erlensee ist im Schloss Philippsruhe zu sehen. Mit Privat - Pkw besuchen wir diese Ausstellung im Frühjahr.
•Fulda, einst Missionszentrale für Deutschland und letzte Ruhestätte der Apostel der Deutschen Bonifatius im Dom zu Fulda, ist Ziel des diesjährigen Jahresausflugs. Eine interessant vorgetragene Führung durch den weltberühmten Dombereich, das Dommuseum und die Michaelskirche, erwarten die Teilnehmer. Anschließend löst sich die Gruppe auf und jeder kann nach eigener Vorstellung etwas unternehmen. Als wir am Abend in Erlensee eintreffen, sind alle Mitfahrer der Meinung, dieser Ausflug hat sich gelohnt.
•Das Gelände um die Wasserburg wird eventuell umgestaltet. Angedacht ist der Bau einer Remise, die für Ausstellung von Ackergerät dienen soll. Der Hanauer Geschichtsverein zeigt Interesse an Probegrabungen in diesem Bereich. Der GVE unterstützt diese bis Herbst 1989 dauernde Aktion. Neben vorgeschichtlichem Fundmaterial werden verschiedene mittelalterliche Bebauungsreste gefunden. Die Datierung des dort gefundenen Verfüllmaterials (Scherben) und ein Stück Balken weist auf das 10. Jahrhundert hin.
•Im Rahmen der 1. Erlenseer Kulturwoche, ab dem 27. August in der Erlenhalle, präsentiert der Geschichtsverein dort die Bilderausstellung „Langendiebach und Rückingen gestern und heute“. Rechtzeitig zu dieser Ausstellung kann die vom Geschichtsverein verfasste Broschüre, „Erlensee - Zur Geschichte von Langendiebach und Rückingen“ vorgestellt und verkauft werden. Die Verfasser der Broschüre waren darauf bedacht, dass der Inhalt weder durch historische Fachsprache noch Methodik langweilt. Es gelingt ihnen, ein buntes Bild der historischen Entwicklung von „Diebach“ und „Rückingen“ aufzuzeichnen.
•Im Rahmen der Kulturwoche zeigt der Verein in einer sehr gut besuchten Veranstaltung am 1. September über 100 Dias von alten Ansichten des Ortes.
•Die Bergwacht gibt im November die Nutzung seiner Räumlichkeiten in der Wasserburg auf. Dem GVE stehen nun auch 2 Räume im Obergeschoß der Burg zur Verfügung. Die Arbeitsgruppe Wasserburg wird wieder tätig. Geplant ist, den größeren der beiden Räume als Versammlungsraum einzurichten. Der zweite Raum steht als Archiv zur Verfügung. Im ehemaligen Vereinsraum wird eine Ausstellung über die römische Vergangenheit Erlensees eingerichtet. Ein dritter Museumsraum soll neben dem Eingang zu dem Gewölberaum, der jetzt schon als Museumsraum genutzt wird, entstehen. Verschiedene Handwerksberufe sollen dort dargestellt werden.
•Der GVE beteiligt sich an der Gedenkfeier der Gemeinde Erlensee zum 50. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 1988 mit einer Ausstellung von einer Reihe zeitgenössischer Bilder und zweier originaler Judensterne (die einst von jüdischen Rückinger Bürgern getragen werden mussten).

1989

Bild vom Ausflug zur Grube Messel im Jahre 1989

•Die Renovierung der neuen Räume in der Wasserburg dauert noch an. Die politische Gemeinde lässt Fußboden und Wandbelag erneuern. In der Jahreshauptversammlung am 21. März wird die Arbeitsgruppe Museum gebildet. Diese trifft sich ab April jeden 2. Montag im Monat. In diesen monatlichen Treffen, dem so genannten „Montagstreff“, werden die Exponate gereinigt und Bildmaterial archiviert. Nachdem die Renovierungsarbeiten in der Wasserburg beendet sind, trifft sich diese Gruppe nun auch fast jeden Samstagnachmittag, um die Räume einzurichten. Oft enden diese Treffen mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
•Nicht zuletzt wegen der aufschlussreichen Führung durch das Gutenbergmuseum ist die Jahresfahrt nach Mainz am 29.Mai ein voller Erfolg. Einige Mitfahrer bummeln noch durch das schöne Mainz und nutzen die Gelegenheit, die St. Stephan-Kirche mit den berühmten Marc Chagall Fenstern zu besuchen.
•Am 2.Juli fahren wir zur Grube Messel. Dort werden wir durch das Ausgrabungsgebiet geführt.
•Ein Vereinsmitglied findet ein Schieferstück mit einem
•versteinerten Fisch, das noch bis heute in seinem Besitz ist. Anschließend wird das örtliche Museum besucht. Ausstellungsgebäude für etliche in der Grube Messel gefundener Fossilien.
•Zum Wandertag der Bergwacht im September ist das Heimatmuseum geöffnet. Erstmals sind an diesem Tag der neu gestaltete Gewölberaum und der neu eingerichtete Handwerkerraum zu sehen. Gut besucht ist das Referat eines Vereinsmitgliedes über Fachwerksanierung am 14. November.

1987

•Am 16.Mai führt uns ein Mitglied des Geschichtsverein Erlensee durch das mit dem Museumspreis des Europarates ausgezeichnete Museum Rüsselsheim. Abschließend kehren wir in einer gemütlichen Hochheimer Weinwirtschaft ein.
•Im Mai räumen wir den Lagerraum des Geschichtsvereins in den ehemaligen Stallungen im Calaminus - Haus auf.
•Durch den Geschichtsverein angeregt will die Gemeinde an historisch interessanten Gebäuden Hinweisschilder anbringen. Die Texte für diese (dann 1988 angebrachten) Schilder sind mittlerweile zusammengestellt und werden am Ende des Jahres der Gemeinde übergeben.

1986

•In einem interessanten Vortrag berichten am 13. Mai im Ev. Gemeindehaus Langendiebach die Grabungsleiter Herr Steidte und Herr Velte (Hanauer Geschichtsverein) über die Ausgrabungen in der Langendiebacher Kirche und der Fundamente der ehemaligen Rückinger Kirche.
•Viel Kritik wird an der Stadtführung durch Alsfeld am 7 .Juni geübt. Auch durch das schlechte Wetter leidet die Stimmung. Aber wir machen das Beste aus dem Ausflug durch die gut erhaltene Altstadt mit Fachwerkhäusern aus dem 16.-19. Jahrhundert. Ein Vorstandsmitglied macht den Vorschlag, sich zukünftig bei der Terminauswahl für die Jahresfahrt nach der Mondphase zu richten. Bei Vollmond sei schließlich immer gutes Wetter.
•Im Rahmen einer Feierstunde am 23. August, Anlass ist das 675-jährige Bestehen der Ev. Kirche Rückingen, werden vom Geschichtsverein zwei Festvorträge gehalten. Einen, über die Vorgeschichte der Rückinger Kirche und einen weiteren über die Geschichte der alten Kirche. Auch eine Bilderausstellung zu diesem Thema wird zusammengestellt und im Gemeindehaus gezeigt.

1985

•Nach dem kalten und langen Winter werden im Frühjahr die Ausgrabungen, die bis Ende Oktober dauern, fortgesetzt. Dabei kommen 35 Bestattungen zum Vorschein. Hinweise auf eine vorausgegangene Holzkirche finden sich nicht.
•Das Ziel des Jahresausfluges am 1.Juni ist Kloster Eberbach im Rheingau, zu dem die Kirche Langendiebach von 1324 bis zur Reformation gehörte.
•Für die Festschrift zum 100-jährigen Raiffeisenjubiläum stellt der Geschichtsverein die Geschichte der Raiffeisenkassen Langendiebach und Rückingen zusammen.

1984

•Im Rückinger Feuerwehrgerätehaus tagt im Frühjahr die Heimatstelle des Main-Kinzig-Kreises. Der Geschichtsverein übernimmt die Bewirtung der Veranstaltung und steuert einen Vortrag über den Rückinger Ortsadel bei.
•Die Sonderausstellung „120 Jahre Liederkranz“ wird im Heimatmuseum gezeigt.
•Eine Stadt und Schlossführung in Steinau und der Besuch des dortigen Marionetten Theaters, sind das Ziel der Jahresfahrt am 12. Mai.
•Per Rad fahren wir am 19.Juni nach Großkrotzenburg zum dortigen Heimatmuseum. Wir stellen fest, dass viele der dort gezeigten Gegenstände, Nachbildungen sind. Alle Vorstandsmitglieder des Erlenseer Geschichtsverein sind sich einig, die in unserem Heimatmuseum ausgestellten Exponate sollen Originale sein, lieber wird auf einige Ausstellungsstücke verzichtet.
•Nachdem man im Rahmen einer umfassenden Renovierung der Langendiebacher Kirche im Altarraum zunächst Reste zweier Fußböden findet, gräbt dort unter Mithilfe von Mitgliedern des Erlenseer Geschichtsvereins, in den Monaten Juli/August die archäologische Arbeitsgemeinschaft des Hanauer Geschichtsvereins. Die helfenden Erlenseer mühen sich redlich, die obersten Bodenschichten mit Pickel und Spaten beiseite zu räumen und wegzuschaffen. Bei den Ausgrabungen kommt eine halbrunde steinerne Apsis zum Vorschein. Dort wird ein Denar König Heinrichs I. (919 – 936), der in Mainz geprägt wurde, gefunden.
•Zu der Theateraufführung „Hexenprozesse in Großkrotzenburg“ fährt eine Gruppe Mitglieder im November nach Großkrotzenburg. Die Laiendarsteller, Mitglieder des Großkrotzenburger Geschichtsvereins, stellen anschaulich Begebenheiten aus dieser Zeit dar.
•Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe, bildet im Oktober der Diavortrag über Erlensee im „Cafe gut Stubb“, Ev. Gemeindehaus Langendiebach.
•Erfreulicher Weise ist die Zahl der Mitglieder auf 54 angestiegen.
•Für den von der Evangelischen Kirche Langendiebach herausgegebenen Kalender mit Motiven aus beiden Ortsteilen stellt der Geschichtsverein Bild- und Textmaterial zur Verfügung.
•Die archäologische Arbeitsgemein - schaft des Hanauer Geschichtsvereins gräbt ab November das Fundament der 1912 abgerissenen früheren Rückinger Kirche, vormals Kapelle, auf dem heutigen Spielplatz vor der Grund -schule aus. An den Wochenenden beteiligen sich erneut einige Mitglieder des GVE um zu pickeln, zu schaufeln und den Schutt weg zu räumen. Für die Feinarbeiten sind wieder die Hanauer zuständig. Aber auch wenn wir keine Schätze heben können, begeistert uns jeder Fund.

1983

•Die Jahreshauptversammlung im März findet erstmals in dem renovierten Gewölberaum der Wasserburg statt. An dem gleichen Abend berichtet ein Vereinsmitglied über die Schulgeschichte von Langendiebach.
•Anlässlich der Offiziellen Eröffnung des Heimatmuseums am 28.Mai dreht der Hessische Rundfunk in der damals noch unverputzten Wasserburg seinen Bericht „Tipps zum Wochenende“.
•Anwesende Mitglieder der politischen Gemeinde und des Geschichtsvereins dienen als Statisten für die komplette Sendung. Am 28. Mai wird das Heimatmuseum feierlich eröffnet. Nach der Ansprache von Bürgermeister Wörner erfolgt die offizielle Übergabe an den 1. Vorsitzen- den Wolfgang Haude.
•Vorträge der Jungen Kantorei Rückingen bilden den musikalischen Rahmen der Einweihung. Ca.1000 Besucher, darunter 3 Schulklassen, werden bis Juni gezählt. Eine erste Sonderausstellung „ 60 Jahre Rundfunk“, wird bis Ende des Jahres gezeigt. Bei dem Jahresausflug am 10.September besuchen wir das Aschaffenburger Schloss und das im Schlossgarten liegende Pompeijanum.
•Auf eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde Rückingen am 13.Oktober hält ein Mitglied des Geschichtsvereins den Diavortrag: „Reformation im Hanauer und Isenburger Land“.

1982

•Die Renovierung der für den Geschichtsverein bestimmten Räume im Erdgeschoß der Wasserburg, nähert sich ihrem Ende. Konzeption und Einrichtung liegen nun in der Hand der Mitglieder. In dem Gewölberaum wird ein Museum entstehen. Ausstellungsraum für Funde aus römischer Zeit, Gegenstände des täglichen Gebrauchs, oder für Exponate, die von traditionsreicher Familiegeschichte wie der, der Arztfamilie Calaminus erzählen. Der zweite Raum wird als Vereins und Archivraum eingerichtet.
•Den Besuch der Burgruine Münzenberg und eine Führung durch die schöne Altstadt von Butzbach genießen wir bei dem Ausflug am 11. September.

1981

•Der Vortrag eines Mitgliedes über die Gründung und Geschichte der Pfalz und Stadt Gelnhausen bereichert die Jahreshauptversammlung am 17.März. Interessierte Zwischenfragen der Zuhörer und verschiedene Dias über die historischen Bauten von Gelnhausen, lockern den fesselnden Vortrag auf.
•Am 3.Oktober fahren wir nach Gelnhausen. Die Stadtführung dauert etwa 2 Stunden. Nach einem gemütlichen Beisammensein geht es um 19.00 Uhr zurück nach Erlensee.
•Großen Anklang findet am 17.November der Lichtbilder Vortrag über Pompeji. Referent ist ein Vereinsmitglied, der seine selbst fotografierten Dias an diesem Abend zeigt.

1979

Ausflug nach Büdingen im Jahre 1979

•Für die derzeitige Vereinsarbeit stellt die politische Gemeinde einen Raum im Rathaus zur Verfügung.
•Am 14. März findet die erste Jahreshauptversammlung statt. An diesem Abend berichtet Herr Hermann von der Heimatstelle Main-Kinzig über deren Arbeit. Rege diskutiert die Versammlung den Aufbau eines Heimatmuseums. Anlass ist, die von Frau Sadtler bei dem Verkauf der Wasserburg geforderte Einrichtung eines Heimatmuseums. Die Überlegung, in der Scheune der Wasserburg ein Museum einzurichten, wird aufgrund der schlechten Bausubstanz der Scheune fallengelassen.
•37 Mitglieder und Gäste fahren am 28.April zu einem Studienausflug nach Büdingen. Herr Luh führt uns dort an der westlichen Stadtmauer entlang Richtung Untertor und zum so genannten Hexenturm. Anschließend besichtigen wir die Neustadt und deren ältestes, noch erhaltenes Haus (Urhaus) aus dem Jahre 1380. Nach einer Kaffeepause besuchen wir noch das „Heuson-Museum“ in der ehemaligen Kaufhalle, um gegen 19.00 Uhr in Richtung Heimat zu fahren.
•1980
•Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 6.März berichtet Pfarrer Peter Gbiorczyk (Bruchköbel) über „ Die Schulentwicklung der letzten 400 Jahre im Kreis Hanau“. Gut besucht sind die ersten Monatstreffen in der Gastwirtschaft “Vier Linden“ oder ab 1981 in der Gastwirtschaft „Stein“. Mitglieder berichten an diesen Abenden über die Ortsgeschichte und arbeiten diese Erkenntnisse auf. Es entstehen Mitgliederkontakte und Mitgliederwerbung wird betrieben.
•Im Bereich des Kastells Rückingen findet eine Ausgrabung des Hanauer Geschichtsverein statt. Bei diesen Grabungen engagieren sich die jugendlichen Mitglieder des GVE.
•Ziel des Jahresausfluges am 11.Oktober ist Seligenstadt. Besichtigt wird die Basilika. Von dort aus geht es an der Fähre vorbei zur alten Kaiserpfalz und weiter in die Altstadt. Ein kurzer Besuch im Klostergarten beendet den Ausflug.
•Die Gemeinde Erlensee veröffentlicht in diesem Jahr die Broschüre „10 Jahre Erlensee“. Den geschichtlichen Teil erarbeitet der Geschichtsverein. Zu dem gleichen Thema veranstaltet der Verein auf Wunsch der politischen Gemeinde, am 31.Oktober eine Fotoausstellung im Rathaus.
•Planung und Ausbau durch die politische Gemeinde der dem Geschichtsverein in der Wasserburg zugedachten Räume beginnen.
•Seit 1978 ist der Verein auf 42 Mitglieder angewachsen.

1978

•Am 28. Februar 1978 wird in einem Raum des Rathauses der Geschichtsverein Erlensee gegründet. Der Einladung folgen 21 Personen, von denen 18 den Geschichtsverein Erlensee gründen.
•Der erste Vorstand wird gewählt und besteht aus folgenden Personen:
•1. Vorsitzender: Wolfgang Haude, 2. Vorsitzender: Werner Sönning, Schriftführerin Waltraude Heitzenröder, Schatzmeisterin Hedi Haude, Museumsverwalter: Willy Moos, Beisitzer: Erwin Hirchenhain und Jean Ruth.
•Groß ist das Interesse an der 1. öffentlichen Veranstaltung am 30. Mai in der Georg-Büchner Schule. Herr Kroegel vom Geschichtsverein Hanau referiert an diesem Abend über den Limes, die an diesem Grenzwall errichteten Kastelle und einige römische Funde. Unter anderem von dem, 1950 in Rückingen gefundenen, Mithrasstein. Der Lichtbildervortrag “Erlensee im Spiegel alter Bilder“ rundet den gelungenen Abend ab.
•Im Jahre 1974 erwarb die politische Gemeinde die seit 1961 im Besitz der Frankfurter Familie Sadtler befindliche historische Wasserburg. Deren Räumlichkeiten nutzen in dieser Zeit noch die Bergwacht und der Schachverein.
•Am 17. Oktober wird zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Wasserburg eingeladen. Herr Rückert, damals Vorsitzender der Bergwacht, berichtet kurz über Zweck und Erfolg der Bergwacht. 2 Räume im Erdgeschoss der Wasserburg, sollen zukünftig dem Geschichtsverein zur Verfügung gestellt werden. An diesem Abend wird über die Nutzung dieser Räume diskutiert. Zwei Arbeitsgruppen bilden sich in dieser Mitgliederversammlung: Die „Arbeitsgruppe Wasserburg“ und die „Arbeitsgruppe Fotografieren“.
•Die erste Ausgabe eines GVE-Mitteilungsblattes erscheint.